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Hayden und Pedrosa über den BMW M Award aus ihrer Sicht

Hayden und Pedrosa über den BMW M Award aus ihrer Sicht

Nachdem der MotoGP Weltmeister 2007 Casey Stoner in der gezeiteten Session des BMW M Award am Circuito de Jerez eine unschlagbare Zeit vorgelegt hatte, verließen zwei der Favoriten auf den Preis nach Ende des 40-minütigen Qualifyings den Schauplatz mit leeren Händen.

Nachdem der MotoGP Weltmeister 2007 Casey Stoner in der gezeiteten Session des BMW M Award am Circuito de Jerez eine unschlagbare Zeit vorgelegt hatte, verließen zwei der Favoriten auf den Preis nach Ende des 40-minütigen Qualifyings den Schauplatz mit leeren Händen.

Im Fall von Dani Pedrosa wollte man in Anbetracht seiner verletzten Hand kein unnötiges Risiko eingehen. Der Spanier, der seit der Fraktur des Mittelhandknochens an seiner rechten Hand an keinem Test mehr teilnehmen konnte, war einer von zwei Fahrern, welche auf die Chance einen BMW Z4 M Roadster zu gewinnen verzichteten. Der Vizeweltmeister 2007 saß am Samstag erstmals wieder im Sattel seiner RC212V und fuhr Gestern Vormittag nur ganz wenige Runden, bevor er sich dazu entschied, seine Box für den Rest des Tages nicht mehr zu verlassen.

"Ich bin nicht rausgefahren, weil es nass war und im Nassen man ja bekanntlich viel leichter stürzen kann, als im Trockenen," sagte der Honda Pilot, der in diesem Bewerb im vergangenen Jahr hier in Jerez die zweitschnellste Zeit erreichte, aber bei seinem Debüt im BMW M Award 2006 in Catalunya wegen des Regens nicht sonderlich in Fahrt kam.

"Es wäre unnötig gewesen einen Sturz zu riskieren und mich dabei wieder zu verletzen. Daher entschied ich mich nicht zu fahren und warte bis zur nächsten Session. Ich gehe auch davon aus, dass ich mich bis dahin besser fühle."

Die Entscheidung Pedrosas wurde auch durch eine Änderung im Reglement erleichtert, welche dahin gehend geändert wurde, dass jeder Fahrer ein Streichresultat aufweisen kann und er dadurch für die Saison überspannende Gesamtwertung des BMW M Award weiterhin im Rennen bleibt.

Während sein Repsol Honda Teamkollege die Rolle des Zusehers übernahm, war MotoGP Weltmeister 2006 Nicky Hayden einer der Stoners schnellster Runde sehr nahe kam. Diese konnte zwar ‘Trick Daddy' nicht wirklich gefährden, aber dennoch gelang ihm eine der schnellsten Runden des restlichen Starterfeldes und beendete den Contest als Drittschnellster.

Hayden spielte die Bedeutung dieser Session herunter, aber nichtsdestoweniger hätte er gerne vor der Saison 2008 eine Empfehlung seinerseits abgegeben.

"Diese Qualifying Session bedeutet für die Weltmeisterschaft nicht viel, aber jeder gibt sein Bestes und wir sind eben alle Racer. Nicht nur weil es um einen nagelneuen BMW geht, wir würden auch für ein Stück Kaugummi rausfahren und die Jungs würden sich ohne Rücksicht auf Verluste ins Kiesbett stürzen," scherzte ‘The Kentucky Kid'.

"Es ist in der Art ist es ein nettes, kleines Warm-Up. Wir konnten aber nicht die Runden fahren, wie wir gerne wollten. Ich sah Casey (Stoner) seine Rundenzeiten verbessern, aber für mich sind diese Bedingungen die Schlimmsten. Wenn es von Nassen ins Trockene übergeht und es an der Zeit ist, zwischen Slick oder Intermediates zu wechseln. Ooh, wie ich dies hasse. Ich dachte nach der Leistung vom Samstag hätten wir eine gute Chance, aber wie auch immer, das Motorrad fühlte sich im Regen gut an und das Team hat einen guten Job gemacht."

Hayden war am Eröffnungstag der schnellste Pilot auf der Strecke des MotoGP Official Test in Jerez und hat am Montag noch einen weiteren Tag zur Abstimmung der Honda RC212V. Wie viel am letzten Tag des dreitägigen Testaufenthaltes in Südspanien Dani Pedrosa an Arbeitspensum übernehmen kann, wird man sehen…

Tags:
MotoGP, 2008

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