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Zweitaktklassen beginnen mit Test im Flutlicht von Qatar

Zweitaktklassen beginnen mit Test im Flutlicht von Qatar

Nach den Tests in den vergangenen zwei Nächten der Premier Class Piloten am Losail International Circuit, stehen nun die Fahrer der 125 und 250 ccm Klasse im Spotlight. Bei besagten Spotlight handelt es sich diesmal um die Beleuchtungsanlage der amerikanischen Firma Musco, und dieser Test ist für jedes Mitglied in der Starterliste der kleinen Klassen die erste Gelegenheit zu einer Nachtausfahrt im mittleren Osten.

Nach den Tests in den vergangenen zwei Nächten der Premier Class Piloten am Losail International Circuit, stehen nun die Fahrer der 125 und 250 ccm Klasse im Spotlight. Bei besagten Spotlight handelt es sich diesmal um die Beleuchtungsanlage der amerikanischen Firma Musco, und dieser Test ist für jedes Mitglied in der Starterliste der kleinen Klassen die erste Gelegenheit zu einer Nachtausfahrt im mittleren Osten.

Mit nicht weniger als 55 Fahrern auf der Strecke in der gemeinsamen Auftaktsession, ist der Debütauftritt der kleineren Kategorien der bisher größte Test für die Flutlichtanlage in Losail, welche eifrigst dahingehend konzipiert wurde, um die Schattenbildung so weit wie möglich zu minieren. Im Anschluss an getrennte Trainingssitzungen für jede Klasse wird zum Ende des heutigen Nachttests der Losail Circuit nochmals von den Fahrern aller zwei Kategorien gemeinsam bis Mitternacht befahren.

Bestzeithalter in der historischen Auftakttrainingssitzung der Zweitaktklassen in Qatar war Alvaro Bautista. Der Spanier ist hinlänglich bekannt dafür, sich rasch bei neuen Bedingungen zu Recht zu finden. Mit seiner Aprilia Werksmaschine fuhr der Titelkandidat in der Viertelliterklasse gegen Ende des ersten Trainings die Zeit von 2'01.56.

Nur 3/10 Sekunden langsamer als Bautista war sein Landsmann Hector Faubel. Das neue Design des Pepe Team Toth Piloten, mit roten Flecken auf weißen Hintergrund, sowohl auf der werksunterstützten Aprilia als auch auf der Lederkombi, erzeugt möglicherweise bei seinen Kontrahenten einen größeren Blendeffekt als die Streckenbeleuchtung. Die beiden Spanier waren die einzigen Fahrer unter der 2'02er Barriere in der ersten Trainingssitzung.

Die Metis Gilera Fahrerpaarung Marco Simoncelli und Roberto Locatelli hatten als Dritter bzw. Vierter in der Zeitenliste ebenso einen guten Start in die arabische Nacht. Die Rückkehr von Locatelli war ein positives Zeichen, und zwar nicht nur für den Italiener selbst, sondern für das gesamte MotoGP Fahrerlager. Viele würden ihm wünschen, er möge seine Leistung vom letzt jährigen Rennen in Qatar nächstes Wochenende wiederholen können. Der routinierte Italiener musste erst kürzlich wieder wegen der Fußverletzung, welche er bei einem fürchterlichen Sturz in Jerez im vergangenen Jahr erlitten hatte, einen Operationssaal aufsuchen. Er hofft aber, dass dieser jüngste Eingriff auch der endgültig Letzte gewesen ist.

Team Polaris World Aprilia Pilot Mattia Pasini komplettiert die Top Five, vor Red Bull KTMs Hiroshi Aoyama. Die KTM Fahrer Aoyama und Teamkollege Mika Kallio waren bisher im Jahr 2008 die Herrschaften, die es zu schlagen galt. In Qatar erlebten die beiden Vertreter des österreichischen Herstellers in der Vergangenheit noch nie gute Zeiten. Kallio musste im letzten Jahr in seinem ersten 250er Rennen aufgeben und Aoyama-San verletzte sich bei einem Sturz den kleinen Finger schwer. Am ersten Abend des dreitägigen Tests hatte das Duo einen mäßigen Start, Kallio endete die erste Nachtsitzung außerhalb den Top Ten.

Alex Debon, Thomas Lüthi, Hector Faubel und Yuki Takahashi vervollständigten um 19:50 Uhr Ortszeit die Top Ten.

In der 125 ccm Klasse verschaffte sich der Franzose vom Team Ajo Motorsport einen frühen Vorteil. Der Derbi Pilot war über eine halbe Sekunde schneller als sein nächster Verfolgen Nico Terol. Als Drittschnellster beendet der regierende Weltmeister Gabor Talmacsi die Auftaktsitzung in Qatar.

Tags:
250cc, 2008

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