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Licht AN für MotoGP Auftaktrunde 2008 in Qatar

Licht AN für MotoGP Auftaktrunde 2008 in Qatar

Bereits zum zweiten Mal in Folge ist es das Eröffnungsrennen der Saison der MotoGP Weltmeisterschaft und der Commericialbank Grand Prix of Qatar 2008 wird durch einen weiteren Umstand als Allererstes dieser Serie in die Geschichte eingehen.

Bereits zum zweiten Mal in Folge ist es das Eröffnungsrennen der Saison der MotoGP Weltmeisterschaft und der Commericialbank Grand Prix of Qatar 2008 wird durch einen weiteren Umstand als Allererstes dieser Serie in die Geschichte eingehen. Denn am Losail International Circuit werden an diesem Wochenende die Rennen erst in den späten Abendstunden gestartet. Eines der ehrgeizigsten Beleuchtungsprojekte der Geschichte, mit der Aufgabe möglichst geringe Schattenbildung und ein sicheres Umfeld zu schaffen, wurde für dieses bedeutende Rennen in nur wenigen Monaten hergestellt. Über die Möglichkeit in Qatar am Abend zu fahren wurde erstmals vor zwei Jahren nachgedacht, aber erst im vergangenen September in Misano mittels einer offiziellen Ankündigung bestätigt. Während die Rennstrecke selbst und das Millionen Dollar teure Beleuchtungsprojekt, welches von den Experten der US Firma Musco entworfen wurde, im Vorfeld des Rennens unbestritten der Schwerpunkt des öffentlichen Interesses galt, wird gewiss aber auch die Aufmerksamkeit über die aktuellen Geschehnisse in der Königsklasse MotoGP und den kleinen Kategorien nicht viel geringer sein.Ducati Marlboros Casey Stoner wird zum ersten Mal mit der Nummer Eins ein Rennen bestreiten, welches auch den Auftakt zur Verteidigung seiner MotoGP Weltmeisterschaftskrone von 2007 darstellt. Der Australier begann das Jahr 2008 beim offiziellen Test in Jerez im Februar in der für ihn so typisch dominanten Art, indem er beim ersten Wettbewerb des Jahres einen nagelneuen Sportwagen als Preis im BMW M Award des 40-minütigen Show Qualifyings entgegen nahm.Zum Leidwesen für Stoners Rivalen war der 22-jährige an Beiden seiner bisherigen zwei MotoGP Auftritten in Qatar höchst erfolgreich. Nahezu verwahrlost und durch eine Grippe geschwächt traf er 2006, nach einer wahren Odyssee bei seiner Anreise in den mittleren Osten, gerade noch rechtzeitig vor Beginn des ersten freien Trainings an der Rennstrecke ein. Zur Verwunderung Aller holte der damalige Rookie an seinem erst zweiten MotoGP Wochenende die Poleposition. Am Renntag kämpfte er mit seinem künftigen Titelkontrahenten Valentino Rossi, bevor er schließlich einen Podiumsplatz versäumte. 2007 bestätigte er das im Vorjahr gezeigte Potenzial und lieferte er sich erneut einen heißen Fight mit dem Italiener. Die ungeheure Motorleistung seiner Desmosedici und der kühle Kopf des zukünftigen Weltmeisters führten geradewegs zu seinem ersten MotoGP Triumph. Voraussichtlich wird es wieder Valentino Rossi sein, der den regierenden Weltmeister heuer herausfordern wird. Der Italiener wird in Qatar an diesem Wochenende sein erstes Rennen mit der neuerdings Bridgestone bereiften Fiat Yamaha M1 bestreiten. Der fünffache MotoGP Weltmeister war 2006 der Sieger des Grand Prix in Losail, und einer der Fahrer in der Sicherheitskommission, welche vor dem Rennen eine erste Beurteilung über die Durchführbarkeit eines Nachtrennens erstellten. Gemeinsam mit Loris Capirossi und Kenny Roberts Jr fuhr dieses Trio damals mit Straßenmotorrädern um den Kurs und The Doctor wird gewiss sicherstellen, ob alle Empfehlungen erfüllt wurden. Das Repsol Honda Duo Dani Pedrosa und Nicky Hayden wird versuchen ihre Titelambitionen gleich mit dem ersten Rennen in Qatar klar auf den Tisch zu legen, obwohl den Beiden die Zeit zur Weiterentwicklung der RC212V davon zu laufen scheint. Pedrosa ereilte in der Vorsaison wegen eines Sturzes beim ersten Test in Sepang ein harter Rückschlag. Den Großteil der Testgelegenheiten musste er zur Erholung von einem Bruch des zweiten Mittelhandknochens rechts auslassen. Dem Weltmeister 2006, Nicky Hayden, war es überlassen die neueste Entwicklungsstufe des Motorrades in einigen Marathon Testsitzungen auf Herz und Nieren zu prüfen. Nach dem letzten Rennen des vergangenen Jahres hat sich viel getan, vor allem in Bezug auf die Fahrerbesetzung der Teams. Nur Sechs des 18-Mann starken MotoGP Teilnehmerfeldes sind ihren Teams für 2008 treu geblieben. Die bedeutendsten Veränderungen sind John Hopkins Wechsel nach einer langjährigen Verbindung mit Suzuki zu Kawasaki und dessen Platz bei Rizla Suzuki hat Loris Capirossi eingenommen hat. Weiters hat Marco Melandri im Ducati Werksteam neben Weltmeister Casey Stoner die Rolle von MotoGP Veteran Capirossi als zweiter Fahrer übernommen. Abgesehen von den vorhandenen MotoGP Piloten, welche mit anderen Teams weiterhin in der Premier Class verbleiben (Randy de Puniet, Colin Edwards, Toni Elias, Sylvain Guintoli und Shinya Nakano), und denen, welche ihren letzt jährigen Teams weiterhin die Treue halten (Stoner, Rossi, Chris Vermeulen und Anthony West), gibt es auch einen Zufluss frischen Blutes in der 800 ccm Klasse. Hauptsächlich gilt das Interesse dem regierenden 250 ccm Weltmeister Jorge Lorenzo, für den der Klassenwechsel anscheinend nichts Besonderes war. Wie eine Ente im Wasser fühlte sich der junge Spanier in der Premier Class auf Anhieb sichtlich wohl. Lorenzo fährt für Fiat Yamaha und hat als Einziger aller Rookies echtes Werksmaterial zu seiner Verfügung. Wegen der zwei verschiedenen Reifenlieferanten im Yamaha Werksteam ist die Box durch eine Trennwand geteilt. Mit drei Siegen aus seinen Jahren in den 125 und 250 ccm Klassen kann Lorenzo auf erfolgreiche Zeiten in Qatar zurückblicken. Darüber hinaus wurde er beim offiziellen Test in der vergangenen Woche mit der bisher schnellsten Rundenzeit auf der 5,4 Kilometer langen Rennstrecke in der Wüste gestoppt. Lorenzos ehemalige Rivalen in der Viertelliterkategorie, Andrea Dovizioso und Alex de Angelis, sind ebenfalls in die Premier Class aufgestiegen. Beide fahren in Honda Kundenteams für JiR Team Scot bzw. San Carlo Honda Gresini.Mit dem zweifachen Superbike Weltmeister James Toseland im Tech3 Yamaha Team kommt ein weiterer Sieg erfahrener Rookie zum Einsatz. Der Engländer kennt den Circuit mit Viertaktmotorrädern bestens und war einer der Ersten Fahrer, welche bereits Ende vergangenen Jahres im neuen Scheinwerferlicht einige Runden drehen konnten.Mit dem Klassenwechsel der Top Drei Fahrer des letzten Jahres ist das Titelrennen in der Viertelliterkategorie im Jahr 2008 weit offen. Die überzeugenden Fahrer bei den Vorsaisontests kommen aus dem Lager von KTM. Mika Kallio fuhr eine Reihe von Bestzeiten bei Besuchen in Jerez und Valencia. Der Finne war Sieger des letzten Rennens 2007 und bei seinem ersten 250er Auftritt am Losail Circuit im vergangenen März vereitelte ihn ein technischer Defekt einen Podiumsplatz.Teamkollege Hiroshi Aoyama teilt sich quasi das Pech mit Kallio in Qatar. Der japanische Fahrer wollte eigentlich im letzten Jahr mit Glanztaten von sich reden machen, aber ein Sturz bereits in der zweiten Runde vereitelte dieses Vorhaben. Zum Leidwesen Aoyama-San wurde dabei der kleine Finger der rechten Hand auf das Übelste zugerichtet. Er gilt als einer der Titelanwärter in diesem Jahr, den die österreichische Werksmaschine hinterlässt einem überaus starken Eindruck.Der Sieg erfahrene Aspar Pilot Alvaro Bautista führt die Aprilia Armada an. Der Spanier teilt sich heuer die Box mit seinem Landsmann Hector Faubel, einer von jenen Aufsteigern aus der 125er Klasse, wie auch Lukas Pesek und Mattia Pasini.Ebenfalls mit Topmaterial von Aprilia ausgerüstet sind Emmi Caffe Lattes Thomas Lüthi, der im vergangenen Jahr in seinem ersten 250 ccm Rennen nur knapp an einem Podiumsplatz vorbei geschrammt war, Lotus Aprilias Rückkehrer Alex Debon und Hector Barbera. Von allen Drei darf man sich in Qatar einiges erwarten.125 ccm Weltmeister Gabor Talmacsi bleibt dieses Jahr weiterhin in der Einzylinderklasse und beginnt auf jener Strecke, wo er in der vergangenen Saison Poleposition und den zweiten Platz im Rennen erzielen konnte, mit seiner Titelverteidigung. Zu den schärfsten Konkurrenten des 26-jährigen Ungarn zählen sein eigener Teamkollege Sergio Gadea, sowie KTM Pilot Tomoyoshi Koyama, WRB Aprilia Fahrer Simone Corsi und Polaris World Newcomer Bradley Smith, der beim ersten 125 ccm Nachttest in Qatar die schnellste Zeit fuhr. Der sagenhafte Losail International Circuit liegt am Stadtra

Tags:
MotoGP, 2008, Commercialbank GRAND PRIX OF QATAR

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