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Gadea holt sich im ersten Nacht Grand Prix den Sieg in 125er Klasse

Gadea holt sich im ersten Nacht Grand Prix den Sieg in 125er Klasse

Sergio Gadea ist der erste Gewinner eines Grand Prix, der zur Nachtzeit ausgetragen wurde.

Sergio Gadea ist der erste Gewinner eines Grand Prix, der zur Nachtzeit ausgetragen wurde. In einem spannenden Rennen der Klasse 125 ccm setzte er sich gegen seinen Landsmann Joan Olive und Grand Prix Vollzeit Rückkehrer Stefan Bradl aus Deutschland durch. Der Spanier steckte die Schmerzen einer Schulterverletzung weg und feierte in seinem 70. Rennen in dieser Kategorie einen unvergesslichen Triumph.

Das Rennen war eine atemberaubende Angelegenheit, mit der Möglichkeit für gleich mehrere Fahrer auf den Sieg. In den letzten Runden musste Onde 2000 KTMs Raffaele de Rosa aufgeben, der zuvor mit Olive kollidiert war, und der regierende Weltmeister Gabor Talmacsi wurde von einem technischen Problem eingebremst.

Gadea und Olive holten sich mit komfortablem Vorsprung ihre Podiumsplatzierungen, nachdem die Beiden in den letzten Runden nochmals das Tempo erhöhten. Dagegen wurde der dritte Platz erst auf der Ziellinie vergeben. Grizzly Gas Kiefer Pilot zischte mit seiner pfeilschnellen Aprilia auf der langen Geraden an Ajo Motorsports Mike di Meglio und Blusens Aprilia Debütant Scott Redding vorbei und wurde überraschend Dritter.

DeGraaf Grand Prix Pilot Danny Webb fuhr wie sein Landsmann Redding in die Top Sechs, vor Simone Corsi, Pol Espargaro, Efren Vazquez und Nico Terol.

Im Gegensatz zum Erfolg von Gadea, der sicherlich nicht mit einem Sieg nach einem Startplatz in der zweiten Reihe und einem Wochenende mit mehreren Stürzen und einer Verletzung gerechnet hatte, ging der Polesetter und schnellste Mann dieser Klasse über die Dauer des Test- und Rennbesuches in Qatar, Bradley Smith, mit hohen Erwartungen in dieses Rennen. Der junge Engländer hatte schon im Warm Up technische Probleme an seiner Polaris World Aprilia zu beklagen, übrigens jenes Motorrad vom Pechvogel des letzten Jahres Mattia Pasini, und auch im 125 ccm Showdown wurde er deswegen eingebremst. Smith führte nur kurzzeitig das Rennen und beendete das Rennen unbelohnt außerhalb den Punkterängen.

Michael Ranseder aus dem I.C. Aprilia Team fuhr ein tapferes Rennen und holte sich als 15. den letzten WM-Punkt. Dominique Aegerter aus der Mittelschweiz, Di Meglios Teamkollege bei Ajo Motorsport, kam als 17. hinter Pechvogel Smith ins Ziel. Währenddessen Red Bull KTMs Randy Krummenacher hingegen gar nicht in Fahrt kam und als 23. über die Ziellinie fuhr. Einen Platz dahinter beendete Robin Lässer sein Grand Prix Debüt.

Robert Muresan, Tomoyoshi Koyama und Dino Lombardi mussten das Rennen wegen Sturz bzw. technischen Problemen aufgeben.

Tags:
125cc, 2008, Commercialbank GRAND PRIX OF QATAR, RAC

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