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Michelin Direktor ist der Auffassung, dass sich Winterarbeit bezahlt machen wird

Michelin Direktor ist der Auffassung, dass sich Winterarbeit bezahlt machen wird

Der Sieg im Auftaktrennen der Saison ist ihnen noch einmal versagt geblieben, aber die gezeigte Leistung von Michelin in Qatar war in keinster Weise ein Misserfolg.

Der Sieg im Auftaktrennen der Saison ist ihnen noch einmal versagt geblieben, aber die gezeigte Leistung von Michelin in Qatar war in keinster Weise ein Misserfolg. Denn kein Fahrer mit dem Gummi des Jahrganges 2008 aus Frankreich beendete das allererste Nachtrennen außerhalb der Top Ten und mit den Yamaha und Honda Werksfahrern Jorge Lorenzo und Dani Pedrosa standen als Zweiter und Dritter zwei Vertreter der französischen Reifenmarke zusammen mit dem Bridgestone bereiften Ducati Piloten Casey Stoner am Podium.

Auch gab Michelin das Ergebnis des Qualifikationstrainings am späten Samstagabend Grund zum Strahlen. Mit Lorenzo und dem Tech3 Yamaha Duo James Toseland und Colin Edwards standen drei Michelin bereifte Yamaha in der ersten Startreihe. Über den Winter wurde sicher hart gearbeitet, um sich wieder den Mantel des führenden Reifenanbieters in MotoGP umhängen zu können, berichtete der Direktor für die sportlichen Aktivitäten des Unternehmens, Frédéric Henry-Biabaud.

"Es hat uns nicht geschmeckt, letztes Jahr zu verlieren," beteuert der Michelin Chef. "Jedenfalls, waren wir immerhin Zweiter und Dritter in der Weltmeisterschaft und haben 31 von 32 Titeln gewonnen. Demgemäß hatten wir vieles richtig gemacht. Trotzdem gab es uns den Ansporn härter über den Winter zu Arbeiten, wovon wir auch uns erhoffen, dass es sich bezahlt machen wird."

Für 2008 muss Michelin auf die Dienste von Valentino Rossi verzichten, jenem Fahrer, der seit 2001 Michelin jeweils den ersten Saisonsieg bescherte. Der Fiat Yamaha Werksfahrer wechselte nach einer langen Verbindung mit dem französischen Reifenhersteller zu Bridgestone. Dies stellt aber für Henry-Biabaud keine übermäßigen Anlass zur Besorgnis dar.

"Wir haben viel von Valentino gelernt, und ich wage zu behaupten, dass er auch etwas von uns gelernt hat. Sein Abgang war ein entscheidender Wechsel für uns, aber auch die jungen Fahrer, welche zu uns gekommen sind, bedeuten einen sehr wichtigen Schritt."

Beim Triumph im ‘Reifenkrieg' geht es nicht zu sehr darum, damit zu Prahlen, sondern, wie der Michelin Direktor hervorhebt, um die Wechselbeziehung zwischen dem was auf der Rennstrecke vor sich geht und welche Reifen Motorradfahrer bei ihren täglichen Ausfahrten auf öffentlichen Straßen benutzen.

"Die Leute, die MotoGP verfolgen, sind Experten. Sie blicken zurück und erinnern sich genau welcher Fahrer mit welchen Reifen gefahren ist. Es besteht eine offensichtliche Verbindung zwischen dem Endnutzer und dem, was wir im Motorsport tun," waren dazu die abschließenden Worte des Direktors.

Tags:
MotoGP, 2008

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