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MotoGP kehrt zum Gran Premio bwin.com de España nach Europa zurück

MotoGP kehrt zum Gran Premio bwin.com de España nach Europa zurück

Zwei Wochen nach dem unglaublichen ersten Nacht Grand Prix in Qatar kehrt MotoGP für den Gran Premio bwin.com de España am 30. März auf europäischen Boden zurück.

Zwei Wochen nach dem unglaublichen ersten Nacht Grand Prix in Qatar kehrt MotoGP für den Gran Premio bwin.com de España am 30. März auf europäischen Boden zurück. Das Rennen in Südspanien zählt traditionell zu einem der am besten Besuchten im Kalender der Weltmeisterschaft und für die meisten Fans wird es auch das erste Mal sein, alle Teilnehmer der Weltmeisterschaft 2008 gemeinsam in Aktion zu sehen.

Mit einem bereits in der Liste abgehackten Rennen, gleicht das Szenario der Meisterschaft ähnlich dem vom letzten Jahr. Der Weltmeister von 2007, Ducati Marlboros Casey Stoner, führt in der Gesamtwertung vor seinen Rivalen aus den Reihen der Werksteams von Yamaha und Honda. Doch in Wahrheit musste Stoner Schwerstarbeit leisten, um seine Herausforderer, darunter auch drei Klassenneulinge, am Weg zu seinem Sieg nieder zu kämpfen. Schlussendlich startete er aber im Flutlicht des Losail International Circuits in beeindruckender Manier seine Krone zu verteidigen.

In der Regel zählt Jerez nicht unbedingt zu den bevorzugten Strecken des Australiers. Denn in seinen zwei Premier Class Starts beendete er die Rennen in Spanien jeweils außerhalb der Top Vier. Auch musste er dort schon des Öfteren mit dem Asphalt Bekanntschaft machen, darunter ein heftiger Abflug bei den Tests Ende November. Bei diesem verletzte sich Stoner an der Schulter und seine Nachsaisontests waren somit frühzeitig beendet. Allerdings lehrte der furchtlose Weltmeister bei einem der jüngsten Besuche am Schauplatz von Runde Zwei der Weltmeisterschaft seine Dämonen eines Besseren und triumphierte im vom Regen beeinträchtigten 40-minütigen BMW M Award. Stoner konnte dafür seine Ansammlung um einen brandneuen Sportwagen erweitern.

Die spanischen Fans haben in Bezug auf, für welchen Fahrer sie mit zittern sollen, die Qual der Wahl. Denn gleich zwei heimische Piloten starteten in überaus glänzender Form in die Saison. Fiat Yamahas Jorge Lorenzo erntete mit seinem herausragenden MotoGP Debüt von allen Seiten Applaus. Der junge Spanier holte sich die Poleposition und beendete das Rennen im Emirat des Mittleren Ostens nach einer erstaunlichen Fahrt als Zweiter. Der regierende 250 ccm Weltmeister war in Jerez bereits zweimal in der Viertelliterklasse siegreich und es darf erwartet werden, dass er im Hinblick auf Feierlichkeiten etwas ganz besonderes aus seinen Fäustchen zaubern wird, sollte er im zweiten Rennen der Saison in der Welt von MotoGP am Fundament rütteln.

Lorenzos spektakuläres Debüt zählt zu den Besten in der Geschichte der Weltmeisterschaft, und gleicht dem seines Landsmannes und Erzrivalen Dani Pedrosa. Der Repsol Honda Pilot wurde ebenfalls in seinem ersten Premier Class Rennen Zweiter, nämlich 2006 beim spanischen Grand Prix am Circuito de Jerez. Pedrosa eröffnete die Saison heuer mit einem dritten Platz in Qatar. Mit einer Honda RC212V, welche noch vor dem zweiten Rennen einer eingehenden Prüfung unterzogen wird, da sich weder der Spanier noch sein Teamkollege Nicky Hayden bis jetzt noch nicht im vollen Umfang mit dem Prototyp für 2008 angefreundet haben.

Auf die Entwicklung der Klassenneulinge wird man in Jerez die Augen offen halten müssen, denn nicht nur Lorenzo lieferte ein feines Debüt in der Königsklasse MotoGP ab. Tech3 Yamahas James Toseland würde sich im Qualifying ohne die späte fliegende Runde von Lorenzo seine erste Poleposition gesichert haben. Hinzu kommt ein guter sechster Platz im Rennen selbst. Währenddessen zeigte JiR Team Scot Newcomer Andrea Dovizioso gegenüber der alteingeführten Rangordnung keinen Respekt und schnappte sich noch mit einem der atemberaubendsten Überholmanöver des Rennens den vierten Platz von Valentino Rossi. `The Doctor´ selbst vollführte solche Manöver in der Vergangenheit regelmäßig. Beide, Andrea Dovizioso und James Toseland, würden gerne mit ihren Maschinen aus dem Honda und Yamaha Satellitenteams in Jerez weiter auf ihren Erfolg bauen.

Rossi selbst hat auf jener Strecke viel zu beweisen, wo er in MotoGP bereits fünfmal siegreich war. Darunter auch der unvergessliche Triumph im letzten Jahr, indem er dem Nachwuchs auf zu davon fuhr. Der fünffache MotoGP Weltmeister ist auch der Meinung, dass sich sein Wechsel zu Bridgestone für die Saison 2008 rechtfertigen wird, sobald er und seine Yamaha M1 mit dem Gummi synchron sind. Doch bisher war Michelin in Jerez immer tonangebend. Es wird daher interessant zu beobachten sein, wie sich die Dinge für den Italiener gestalten werden.

Der schnellste Fahrer beim Test vor einem Monat in Jerez war Repsol Hondas Nicky Hayden. Der MotoGP Weltmeister 2006 hatte mit einem zehnten Platz in Qatar einen verhaltenen Start in die Saison. Doch der US-Amerikaner ist heuer hungrig nach Erfolg und man sollte ihn nie im Wettbewerb um einen Sieg ausschließen, zumal es sein Tag sein sollte.

Der Circuito de Jerez wurde 1986 gebaut und bereits ein Jahr später wurde der erste Grand Prix abgehalten. Die Rennstrecke zählt heute zu den beliebtesten MotoGP Schauplätzen und ist Dreh- und Angelpunkt für die Stadt, die darüber hinaus Sport begeistert über alles ist. Jerez liegt in einem leichten Tal im Süden von Spanien und kann mit konstant guten Wetter und einer wunderschönen Landschaft aufwarten. Die zahlreichen Tribünen bieten bis zu 150.000 Zuschauern den perfekten Überblick auf die Strecke. Mit zwei alternativen Streckenführungen (4.423 und 4.428 Meter), welche im Jahr 2005 zur Gänze neu asphaltiert wurden, ist der Circuito über das ganze Jahr hinweg eine beliebte Testrennstrecke für viele Teams. Erst kürzlich wurden Medien- und betriebliche Einrichtungen erneuert und haben sich als beliebte Erweiterungen der Rennanlage bewährt. Weitere Einrichtungen wie der Control Tower und die Boxenanlage wurden ebenso erheblich verbessert.

Tags:
MotoGP, 2008, GRAN PREMIO bwin.com DE ESPAÑA

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