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Erfahrene Köpfe analysieren die Fortschritte der 250er Absolventen

Erfahrene Köpfe analysieren die Fortschritte der 250er Absolventen

Eines der wichtigsten Merkmale zu Beginn der Saison 2008 ist das atemberaubende Tempo, mit welchen der 250 ccm Weltmeister Jorge Lorenzo und sein Aufsteigerkollege aus der Viertelliterklasse, Andrea Dovizioso, in ihr MotoGP Abenteuer starteten. Motogp.com hat sich ihretwegen im Fahrerlager umgehört und jede Menge Meinung dazu eingeholt.

Eines der wichtigsten Merkmale zu Beginn der Saison 2008 ist das atemberaubende Tempo, mit welchen der 250 ccm Weltmeister Jorge Lorenzo und sein Aufsteigerkollege aus der Viertelliterklasse, Andrea Dovizioso, in ihr MotoGP Abenteuer starteten. Motogp.com hat sich ihretwegen im Fahrerlager umgehört und jede Menge Meinung dazu eingeholt.

Lorenzos zwei Polepositions, welche zu zwei Podiumsplätzen geführt hatten und Doviziosos Enttäuschung nach dem achten Platz in Jerez, nachdem er beim Saisonauftakt in Qatar im Rennen zuvor Valentino Rossi in der letzten Runden noch den vierten Platz abspenstig gemacht hatte, sprechen Bänder für die beiden Fahrer.

Man kann davon ausgehen, dass auch der Dritte im Bunde der Neuankömmlinge aus der 250er Klasse, Alex de Angelis, früher oder später eine Schlüsselrolle übernehmen wird. Der San Carlo Honda Gresini Pilot überzeugte bei den Wintertests mit einigen ermutigenden Ergebnissen, wenn auch sein Start in die Saison weniger spektakulär verlief. De Anglis stürzte in Losail und holte in Jerez mit Platz 14 seine ersten zwei WM-Zähler in der Premier Class.

Die Fahrbarkeit der aktuellen Generation der 800 ccm MotoGP Maschinen, die gründlichen Testprogramme in der Vorsaison aller Teams der Königsklasse MotoGP, die Streckenkenntnisse und die puren Fähigkeiten der Fahrer selbst leisten ihren Beitrag zum Erfolg, wie ihn zum Beispiel Lorenzo und Dovizioso vorführen.

Allerdings meint der ehemalige 250 ccm Doppelweltmeister Sito Pons, sei der Trend zur schnellen Angewöhnung, so wie in dieser Saison, nicht exklusiv: `Die Motorräder sind viel einfacher zu fahren, mit dem Viertaktmotor, und mit all der Elektronik die dabei behilflich ist. Es ist nicht zum ersten Mal, dass wir so etwas erleben, denn Dani Pedrosa und Casey Stoner begannen vor zwei Jahren ebenso. Sie führten Rennen an und gewannen auch.´

`Ich denke, die 250 ccm Bikes sind tatsächlich etwas schwieriger zu fahren,´ fährt Pons fort, `aber in den Linien und der Art und Weise wie diese zu fahren sind, ähneln sich die zwei Typen von Maschinen sehr.´

In diese Kerbe schlägt auch der sportliche Direktor der Red Bull MotoGP Academy, Alberto Puig. Der erfahrene Spanier leistete einen wesentliche Beitrag zu den Karrieren von Stoner und Pedrosa, und vielen anderen Fahrer auch.

`Meiner Meinung nach sind die aktuellen Maschinen einfach zu fahren,´ sagt Puig. `In der Vergangenheit waren die Zweitakter nahezu unfahrbar! Ich sage nicht, dass es leicht ist, es ist nur einfacher als noch in der Zweitaktära. Die Kids, welche in der 250 ccm Klasse schnell waren, kommen zu professionellen Teams und bekommen dort gute Motorräder mit guten Reifen, und daher sind sie schnell.´

Professionalität ist auch ein Faktor, der für Michelins Jean-Philippe Weber eine wesentliche Rolle spielt. Obwohl er den reiferen Ansatz der Fahrer selbst herausstreicht, ins besonders bei Dovizioso: `Er will immer das Beste herausholen, von seinem Bike, von seinem Reifen und von sich selbst.´

`Wir waren wirklich erstaunt über die Art und Weise wie aggressiv er in Qatar war. Er stellte andauernd eine Menge Fragen und wollte viel über die Reifen wissen. Er arbeitet in einer professionellen Art und Weise, und wir sind wirklich glücklich darüber, diese Rookies heuer an Bord zu haben,´ begeistert sich der Boss der französischen Reifenmarke.

Mittlerweile betonte auch der 500 ccm Weltmeister von 1999, Alex Criville, wie schwierig es zu seiner Zeit war an die Maschinen der Premier Class von damals zu gewöhnen: `Ich denke, mit den 500 ccm Bikes war anders und es dauerte ein Jahr oder Eineinhalb um diese zu verstehen. In MotoGP gewinnen immer noch die besten Fahrer, aber der Lernprozess ist viel kürzer.´

Darüber hinaus fügte der ehemalige zweifache 250 ccm Vizeweltmeister Ralf Waldmann leichtherzig hinzu, der übrigens heuer in der Rolle als Techniker im Grizzly Gas Kiefer Racing Team ins Fahrerlager zurück kehrte: `Das Gefühl, welches die Jungs mit den 250 ccm Maschinen bekommen ist ebenso sehr gut für die gegenwärtigen MotoGP Bikes. Ich erinnere mich an die alten Zeiten mit den 500 ccm Zweitakt Maschinen, damals wäre so etwas unmöglich gewesen. Bevor du in die Nähe der Spitze gekommen bist, hast du dir mindestens 20mal das Schlüsselbein gebrochen! ´

Tags:
MotoGP, 2008, GRAN PREMIO bwin.com DE ESPAÑA, Alex de Angelis, Andrea Dovizioso, Jorge Lorenzo, James Toseland

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