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Bradl könnte sich in die Vater/Sohn-Siegerliste eintragen

Bradl könnte sich in die Vater/Sohn-Siegerliste eintragen

Der Deutsche 125 ccm Pilot Stefan Bradl startete mit einem Podiumsplatz in Qatar und einem vierten Rang in Jerez ausgezeichnet in die neue Saison.

Der Deutsche 125 ccm Pilot Stefan Bradl startete mit einem Podiumsplatz in Qatar und einem vierten Rang in Jerez ausgezeichnet in die neue Saison. Es wird wohl nur noch eine Frage der Zeit sein, bis sich der Youngster aus dem Grizzly Gas Kiefer Racing Team zusammen mit seinem Vater Helmut in jene Liste eintragen wird, in der die Namen von den Vätern und Söhnen stehen, denen es gelang Weltmeisterschaftsrennen zu gewinnen.

Wenn der Teenager tatsächlich auf die oberste Stufe des Podiums steigt, wäre das Paar Stefan und Helmut Bradl die sechste Vater/Sohn-Kombination Vater-Sohn mit Grand Prix Siegen auf ihren Konto.

Die Statistiker von motogp.com haben die Schlüsselfakten aus dieser Liste heraus gepickt und ebenso auch einige Fakten aus Helmut Bradls Karriere:

Nello Pagani (2 x 125 ccm, 2 x 500 ccm)
Alberto Pagani (3 x 500 ccm)

Nello Pagani gewann im Jahr 1949 den allerersten 125 ccm WM-Titel und verpasste im selben Jahr die Krone in der 500 ccm Klasse um einen einzigen Punkt. Alberto Paganis bestes Jahr war 1972, als er hinter seinem MV-Agusta Teamkollegen Giacomo Agostini die 500 ccm Weltmeisterschaft als Zweiter beendete.

Les Graham (1 x 125 ccm, 2 x 350 ccm, 5 x 500 ccm)
Stuart Graham (1 x 50 ccm, 1 x 125 ccm)

Les Graham blieb es vorbehalten den ersten 500 ccm Weltmeistertitel im Jahr 1949 zu gewinnen. 1953 kam er in einem Rennen zur TT Isle of Man ums Leben. Beide Siege von Stuart Graham stammen aus dem Jahr 1967, als er in den Klassen 50 ccm und 125 ccm mit einer Suzuki jeweils Dritter in der Weltmeisterschaft wurde.

Graziano Rossi (3 x 250 ccm)
Valentino Rossi (12 x 125 ccm, 14 x 250 ccm, 62 x MotoGP/500 ccm)

Graziano Rossi erzielte seine drei GP Triumphe als Morbidelli Werksfahrer im Jahr 1979. Es stand auch zwei Mal am Podium eines 500 ccm Rennens, bevor er wegen einer Verletzung seine Karriere beenden musste.

Kenny Roberts (2 x 250 ccm, 22 x 500 ccm)
Kenny Roberts Jnr (8 x 500 ccm)

Kenny Roberts Snr war der erste 500 ccm Weltmeister aus den USA. Mit dem 500 ccm Weltmeistertitel im Jahr 2000 von Kenny Roberts Jnr ist diese Vater/Sohn-Kombination die Einzige, in der Beide Weltmeister im Grand Prix Rennsport geworden sind.

Angel Nieto (27 x 50 ccm, 1 x 80 ccm, 62 x 125 ccm)
Pablo Nieto (1 x 125 ccm)

Angel Nieto ist mit 90 GP Siegen und 13 Weltmeistertiteln der zweit erfolgreichste Rennfahrer aller Zeiten. Pablos einziger Triumph stammt aus dem Jahr 2003 am Schauplatz des Grand Prix an diesem Wochenende in Portugal.

Helmut Bradl (5 x 250 ccm)
Helmut Bradl bestritt ausschließlich die 250 ccm Klasse mit einer Honda. Er fuhr seit seinem Debüt 1986 bis zum Karriereende 1993 insgesamt 84 Grand Prix. Seine beste Saison war 1991, als er fünf Mal in einem GP siegte und die WM als Zweiter hinter Luca Cadalora beendete.

Tags:
125cc, 2008, Stefan Bradl

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