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Die Meinungen von Bridgestone Piloten über ihren Ausrüster

Die Meinungen von Bridgestone Piloten über ihren Ausrüster

Bei einer erst kürzlich abgehaltenen Präsentation von Bridgestones Projekt für die Weltmeisterschaft 2008, holte sich motogp.com ein Quartett von Fahrern vor das Mikrofon, welche heuer auf den Gummi der japanischen Firma vertrauen. Die vier Herrschaften sprachen über die Zusammenarbeit mit dem Reifenhersteller aus ihrer Sicht.

Die neue Saison stellt den Reifenlieferant Bridgestone, nach dem beispiellosen Erfolg im letzten Jahr, vor eine Reihe von neuen Aufgaben. Aber mit dem erweiterten Portfolio an erfahrenen und talentierten Fahrern ist das japanische Unternehmen bestens gerüstet, ihre Ziele zu erreichen.

Erstmals trat Bridgestone 1991 in der 125ccm Weltmeisterschaft in Erscheinung. Heuer beteiligt sich Bridgestone bereits zum sechsten Mal in der Premier Class, nach deren Aufstieg in die Königsklasse 2002.

2007 durfte sich Bridgestone gleich über zwölf MotoGP Grand Prix Siege mit Reifen aus ihrer Produktion freuen. Im Vergleich dazu waren es 2006 nur Vier. Und auch zum ersten Mal konnte ein Fahrer, Casey Stoner, mit den Mischungen aus dem Land der aufgehenden Sonne die Weltmeisterschaft gewinnen.

Für die diesjährige Saison ist die Anzahl der auszurüstenden Piloten auf Elf angewachsen. Darunter befindet sich auch der fünffache MotoGP Weltmeister Valentino Rossi, und Bridgestone beliefert auch Teams von allen fünf Motorradherstellern in der MotoGP Startaufstellung.

Mittlerweile hat aber nach dem Erfolg von Bridgestone im vergangenen Jahr die Konkurrenz bei Michelin mit verdoppelten Einsatz einen neuen Gegenschlag gestartet, sodass ein faszinierender Kampf zwischen den beiden Reifengiganten in gesteigerten Ausmaß zu erwarten ist.

Beim dritten WM-Lauf der Saison in Portugal sprachen vier Bridgestone Piloten über ihre persönlichen Gründe, warum sie es vorziehen mit den Produkten der japanischen Firma in den Wettkampf zu gehen. Als erster sparte der erfahrene Loris Capirossi nicht mit Lob über seinen Ausrüster.

Bereits 2005, im ersten Jahr der Zusammenarbeit zwischen Bridgestone und dem italienischen Werksteam von Ducati, feierte Capirossi seine ersten Triumphe mit Reifen von Bridgestone, und er ist nach wie vor ein großer Fan der japanischen Marke. `Ich arbeite mit ihnen schon seit vielen Jahren,´ sagte der 35-jährige Rizla Suzuki Pilot, `und die Zusammenarbeit klappt wirklich ausgezeichnet. Meiner Meinung nach wird diese sogar besser und besser.´

`Ich habe die Reifenentwicklung über die Jahre miterlebt. Anfangs waren wir nicht wirklich Spitze und aber jetzt gehören wir sicher dazu. Aber wir müssen auch daran festhalten und man kann durchaus behaupten, dass Bridgestone eine Menge Anstrengungen in MotoGP unternimmt.´

John Hopkins erzielte im vergangenem Jahr mit Bridgestone Gummi seine ersten Podiumsplatzierungen in der Premier Class MotoGP, bevor er Suzuki verlies. Doch mit dem Wechsel zu Kawasaki für 2008, arbeitet er weiterhin mit dem Unternehmen zusammen. Er betont auch immer wieder, dass ein Verbleib beim gleichen Reifenhersteller bei der Wahl seines neuen Teams ein großer Faktor war.

`Bridgestone ist der Grund warum ich besser geworden bin und ich wollte auch nicht zu einem Team wechseln, welches nicht Bridgestone Reifen hat,´ sagte Hopkins. `Ich glaube fest an die Weiterentwicklung dort und ich vertraue auch stark in ihre Performance.´

Hopkins´ ehemaliger Teamkollege und jetzt Nachbar von Loris Capirossi in der Rizla Suzuki Box, Chris Vermeulen, fügte die Meinung aus seiner Sicht über das von Bridgestone zur Verfügung gestellte Material hinzu, indem er sagte, `Sie sind das einzige was am Boden haftet und ohne diesen, ohne dem Vertrauen, gibt es nichts mehr.´

`Es ist mein drittes Jahr in MotoGP und alle drei Jahre habe ich mit Bridgestone gearbeitet, daher fühle ich mich als Teil des Unternehmens und mir gefällt es wirklich mit ihnen zu arbeiten. Sie zeigen wirklich Respekt von allem was ich mache und auch ich respektiere die Arbeit mit ihnen.´

Shinya Nakano, zusammen mit seinem neuen Teamkollegen bei San Carlo Honda Gresini einer von nur zwei Honda Piloten mit Bridgestone Reifen in MotoGP, drückt es ganz einfach aus, `Ich bin wirklich von ihrer Weiterentwicklung beeindruckt, denn man fragt nach etwas und die Reaktion ist erstaunlich schnell. Aus diesen Grund genieße ich es mit Bridgestone zu fahren, und besonders habe ich in den Vorderreifen so viel Vertrauen.´

Tags:
MotoGP, 2008

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