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Doohans Ansichten über die MotoGP Frontrunner

Doohans Ansichten über die MotoGP Frontrunner

Der Gewinner von fünf Premier Class Titeln in den Jahren von 1994 bis 1998, Mick Doohan weiß sicherlich worauf es ankommt, erfolgreich zu sein. Im Gespräch mit motogp.com redete er über seine Ansichten über einige der frühen Hauptdarsteller nach dem faszinierenden Auftakt zur MotoGP Weltmeisterschaft 2008.

Nachdem er die Weltmeisterschaft von Mitte bis Ende der 90izger Jahre dominiert hatte, kennt der ehemalige australische Grand Prix Pilot Mick Doohan die Königsklasse MotoGP in und auswendig. Nach wie vor ist Doohan ein großer Anhänger des Sports und mit Sicherheit verfolgt er jeden Kampf zwischen den Großen der Jetztzeit, wie zum Beispiel seinen Landsmann und regierenden MotoGP Weltmeister Casey Stoner, und dessen nicht minder talentierten Rivalen aus den Yamaha und Honda Werkteams.

Die MotoGP Legende gewann 54 Grand Prix, sicherte sich fünf Weltmeisterschaften in Folge, bevor er früh in der Saison 1999 als Aktiver seine Karriere beenden musste. Niemand besser würde sich also eignen, zu beschreiben, was es bedeutet die Krone der Premier Class Krone zu verteidigen. Nachdem sein australischer Landsmann Casey Stoner einen gemischten Start in seine Titelverteidigungssaison hatte, erwartet sich aber Doohan vom Ducati Marlboro Pilot, dass er rechtzeitig in dieser Saison wieder voll auf der Höhe sein wird.

Dazu Doohans Kommentar zu motogp.com, `Ich habe weder mit Casey noch mit irgendjemand bei Ducati gesprochen, daher kenne ich wirklich nicht die Probleme, die ihnen gerade zu schaffen machen. Aber es ist offensichtlich, dass es ein Problem gibt. Sei es mit den Reifen oder wegen einer Kombination von geringfügigen Änderungen die Ducati gemacht hat. Wenn man bedenkt, wie dominant Casey und Ducati im letzten Jahr waren, kann es nicht allzu lange dauern, bis sie wieder da sein werden.´

`Casey gewann das erste Rennen und in den letzten Zwei hatte er zu Kämpfen. Aber noch ist nichts entschieden und es ist noch ein langer Weg in dieser Meisterschaft,´ fuhr der 42-jährige fort. `Ich kann mir gut vorstellen, dass sie ziemlich hart arbeiten, um bald wieder das Maß aller Dinge zu sein.´

Sich anderswo umsehend, wie zum Beispiel bei Fiat Yamaha, wo der 250ccm Doppelweltmeister Jorge Lorenzo einen sensationellen Start in seine MotoGP Karriere hingelegt hat und nach drei Rennen punktegleich die Weltmeisterschaft anführt, sagte Doohan, `Schon über die vergangenen zwei Jahre haben wir die guten Jungs aus der 250ccm Klasse in MotoGP aufsteigen sehen, und alle haben sich ziemlich schnell gut eingewöhnt. Im Besonderen an die 800ccm Maschinen. Meiner Meinung nach bestätigt es sich, wie stark Lorenzo in den anderen Klassen war. So wie etwa Valentino (Rossi), als er in die Königsklasse kam.´

Die weiteren Faktoren hinter Lorenzos unglaublichen ersten drei Rennen analysierend, fügte Doohan dem hinzu, `Yamaha macht wesentlich mehr Druck, um wieder an die Spitze zurückzukehren und Michelin hat sich ebenfalls wieder gefangen, wie wir aber wissen, wenn dies der Fall sein muss. Ich denke, es ist eine Kombination von Beidem. Das Bike vermittelt ihm sehr viel Gefühl und Grip, im Vergleich zur 250er, und er macht das Beste daraus. Soweit, so gut, aber er hat noch einen langen Weg vor sich, bevor er jemanden wie seinen Teamkollegen Valentino außer acht lassen kann.´

Doohan lies sich nicht zu einer Vorhersage bedrängen, ob Rossi in diesem Jahr den Titel zurück erobern kann, welchen der Superstar, wie auch Doohan selbst, fünf Mal in Folge gewinnen konnte, bevor er in den letzten zwei Saisonen jeweils scheiterte. Der vorsichtige Kommentar des ehemaligen Premier Class Stars lautete, `Es ist eine Frage für die Kristallkugel! Es ist schwer zu sagen. Es hängt alles davon ab, ob er das Motorrad dahingehend anpassen kann, damit die Reifen die gesamte Renndistanz durchhalten, oder Bridgestone muss die Reifen für ihn so bauen, dass diese es von sich aus schaffen.´

`Es waren erst drei Rennen von insgesamt 18 in der Saison, daher ist wirklich noch alles möglich und ich glaube, nach drei weiteren Rennen haben wir ein genaueres Bild.´

Die entscheidende Rolle hervorhebend, welche sein eigener ehemaliger Chefmechaniker Jeremy Burgess in seiner momentanen Rolle in der Zusammenarbeit mit Rossi spielt, meinte Doohan dazu, `Wenn sich Yamaha entschließt etwas zu entwickeln, wird Jeremy Burgess, wie man weiß, mit 100% dahinter stehen und Yamaha in der bestmöglichen Position halten. Wenn sie auf Jeremy, Valentino und Lorenzo hören, gibt es keinen Grund warum sie es nicht schaffen sollten. Sie führen mit Honda in der Meisterschaft und man sollte glauben, sie werden darauf bauen mit Valentino oder Lorenzo einen weiteren Titel gewinnen zu wollen.´

`Alle Hersteller haben aber die Fähigkeit, wenn sie in die richtige Richtung gelenkt werden und ich denke Valentino und im speziellen Jeremy, die ja bekanntlich schon eine Zeit lang zusammen arbeiten, kennen die Bestandteile, um ein Siegerteam zu formen.

Tags:
MotoGP, 2008, Mick Doohan

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