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Die Geschichte des Grand Prix von China

Die Geschichte des Grand Prix von China

Der Grand Prix von China auf der hypermodernen Anlage des Shanghai International Circuit ist erst zum viertel Mal Bestandteil des MotoGP WM-Kalenders. Dennoch hat dieser Grand Prix eine reichhaltige Geschichte zu bieten.

Mit dem Pramac Grand Prix of China geht die Weltmeisterschaft in die vierte Runde. Bevor in Shanghai zum vierten Mal an diesem Wochenende in der Geschichte des Grand Prix von China die Rennen gestartet werden, bietet Ihnen motogp.com einen kurzen Rückblick auf die vergangenen Besuche in Reich der Mitte:

2005 - Valentino Rossi gewann bei strömenden Regen die Premiere von MotoGP in China. Auf Platz Zwei überraschte der Franzose Olivier Jacque. Der Routinier war für den verletzten Alex Hofmann eingesprungen, der wegen einer Handgelenksverletzung die Reise in den Fernen Osten nicht antreten konnte. Jacque ging von Startplatz 15 ins Rennen und dank der bestens Grip bietenden Regenreifen von Bridgestone machte er über die Renndistanz Platz für Platz gut. Bei der Zieldurchfahrt fehlten Olivier Jacque nur noch 1,7 Sekunden auf den Sieger Rossi. Es ist bis dato das beste MotoGP Ergebnis für Kawasaki. Marco Melandri fuhr als Dritter mit 15 Sekunden Rückstand auf den zweitplatzierten Jacque über die Ziellinie.

Der zukünftige MotoGP Weltmeister und Shanghai Sieger Casey Stoner war der Gewinner des 250ccm Rennens. Stoner startete von seiner ersten Poleposition in der Viertelliterkategorie und war zugleich auch der erste Australier seit Greg Hansford im Jahr 1979, der sich für ein Rennen der 250er Klasse den besten Startplatz sichern konnte. Stoner wurde über die gesamte Renndistanz von Andrea Dovizioso bedrängt. Letztendlich musste sich der junge Italiener Dovizioso um ein paar Zehntel Sekunden geschlagen geben.

Mattia Pasini gewann seinen ersten 125er Grand Prix, nachdem er sich für das Rennen nur als 15. qualifiziert hatte.

2006 - Dani Pedrosa feierte seinen ersten MotoGP Triumph in seinem erst vierten Rennen in der Premier Class. Damit schnappte sich der Spanier den Rekord als jüngster Pilot, der in drei verschiedenen Klassen siegreich war. Bis zum ersten Mai Wochenende 2006 hielt dieser Rekord von Mike Hailwood aus dem Jahr 1961. Im Qualifikationstraining wurde Makoto Tamada mit 343,7 km/h gestoppt. Dies war der höchste Topspeed, der jemals in MotoGP an einem Grand Prix Wochenende erreicht wurde.

Nach einem sehenswerten Kampf über die gesamte Renndistanz musste sich diesem Jahr Andrea Dovizioso dem Spanier Hector Barbera geschlagen geben. Für Barbera ist dies bis dato sein einziger Grand Prix Sieg in der 250ccm Klasse.

Mika Kallio triumphierte im 125ccm Showdown, nachdem sechs Fahrer während des Rennens die Führungsgruppe bildeten. Mit dem Fallen der Zielflagge waren diese sechs Piloten nur durch 2 Sekunden getrennt.

2007 - In einem wahren Knüller sicherte Casey Stoner Ducati und Bridgestone den ersten MotoGP Triumph am Shanghai International Circuit. Zweiter wurde Polesetter Valentino Rossi, vor John Hopkins, der damit zum ersten Mal in seiner MotoGP Karriere zur Siegerehrung eingeladen war.

Der aktuelle MotoGP WM-Leader Jorge Lorenzo war in der 250ccm Klasse nicht zu bremsen. Poleposition, neuer Rundenrekord und Sieg im Rennen für den dominierenden Fahrer der Viertelliterkategorie des letzten Jahres.

In der Einzylinderklasse feierte Lukas Pesek als erster Fahrer aus der Tschechischen Republik einen Grand Prix Sieg in der 125ccm Kategorie.

Tags:
MotoGP, 2008

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