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Kallio baut mit Sieg in China WM-Führung aus

Kallio baut mit Sieg in China WM-Führung aus

Der Finne in Diensten von Red Bull KTM gewinnt vor Teamkollege Hiroshi Aoyama und sichert den österreichischen Hersteller den ersten 250ccm Sieg in Shanghai.

Mika Kallio setzte mit dem Triumph im 250ccm Pramac Grand Prix of China seine fantastische Serie von Podiumsplatzierungen fort. Mit seinem zweiten Saisonsieg baute er den Vorsprung in der Punktetabelle auf 21 Zähler aus.

Mit dem zweiten Platz von Teamkollege Hiroshi Aoyama feierte der österreichische Rennstall Red Bull KTM einen feinen Doppelerfolg. Zugleich war Kallios Triumph der erste für KTM in der 250ccm Klasse am Shanghai International Circuit.

Wie schon in der 125ccm Klasse sollte es auch in der Viertelliterkategorie nicht das Rennen des Polesetters werden. Alvaro Bautista, Sieger des letzten Rennens in Portugal, hatte in der achten Runde Eingangs Turn On einen Ausrutscher ins Kiesbett. Während der 125ccm Weltmeister von 2006 das Rennen fortsetzen konnte und als Zwölfter noch ein paar wertvolle WM-Punkte sammeln konnte, war sein Landsmann Julian Simon gezwungen aufzugeben, als er in Runde Fünf die Kontrolle über seine Repsol KTM verlor.

Mattia Pasini sah als Dritter die Zielflagge. Der Italiener des Polaris World Teams fuhr ein tapferes Rennen, nachdem er bei wechselhaften Bedingungen einen Regenreifen aufziehen lies und dieser sich bei abtrocknender Strecke als nachteilig auswirkte. Dennoch war der dritte Platz für Pasini nach seinen zwei Stürzen im Estoril Rennen eine Genugtuung. Pasini kämpfte im Finish Marco Simoncelli nieder und profitierte auch von zwei Ausritten des Japaners Yuki Takahashi in der letzten Runde, der am sicheren Weg zu Platz Drei war.

Hinter Pasini und Simoncelli folgte um Platz Fünf ein rein spanisches Duell zwischen Lotus Aprilias Alex Debon und Team Toth Aprilia Pilot Hector Barbera. Trotz des Zwischenfalles mit Simon, und dem daraus resultierenden Sturz, konnte sich Debon noch vor Frontrow-Starter Barbera platzieren.

Während der bedauernswerte Takahashi mit seiner JiR Team Scot Honda als Siebter über die Ziellinie rollte, erzielte Ratthapark Wilairot als Achter sein bisher bestes Grand Prix Ergebnis. Aleix Espargaro und Hector Faubel waren die restlichen Piloten in den Top Ten.

Tags:
250cc, 2008, PRAMAC GRAND PRIX OF CHINA, RAC

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