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Rossi beendet mit Triumph in China Durststrecke

Rossi beendet mit Triumph in China Durststrecke

Wie in alten Zeiten verschärft der Italiener im Finish die Gangart, der Dani Pedrosa nicht folgen kann, und kehrt somit wieder auf die MotoGP Siegerstraße zurück.

Valentino Rossi beendete im Pramac Grand Prix of China seine bereits sieben Rennen andauernde sieglose Serie und wiederholt am Shanghai International Circuit seinen Triumph aus dem Jahr 2005. Am Weg zum ersten Sieg seit dem Grand Prix von Portugal im vergangenen September, war der Fiat Yamaha Werkspilot Großteils des Rennens in einem Zweikampf mit Dani Pedrosa verwickelt.

Rossi startete vom zweiten Startplatz und musste sich in der Anfangsphase in einer größeren Gruppe behaupten. Mit der Absicht Repsol Honda Pilot Dani Pedrosa nicht entwischen zu lassen, folgte er seinem spanischen Konkurrenten einige Runden lang, bevor er schließlich in Runde Neun seinen Angriff startete. Nachdem der 28-jährige das Renngeschehen unter Kontrolle hatte, erhöhte Rossi das Tempo und lies sich seinen ersten Sieg mit Bridgestone Reifen nicht mehr nehmen. Als Draufgabe fuhr der fünffache MotoGP Weltmeister in Runde 18 mit 1´59.273 neuen Streckenrekord.

Nach vier Rennen mit ebenso vielen Siegern liegt Rossi in Gesamtwertung nur sieben Punkte hinter dem Führenden Pedrosa an zweiter Stelle. Pedrosa versuchte sich früh einen Vorteil zu verschaffen, doch musste er letztendlich mit Platz Zwei vorlieb nehmen. Der junge Spanier stand heuer als einziger Pilot bei bisher allen vier Grand Prix am Podium.

Nachdem er bei den letzten zwei Rennen nicht zur Siegerehrung geladen war, komplettierte der regierende MotoGP Weltmeister Casey Stoner als Dritter die Top Drei. Somit war am heutigen Siegerfoto jeder der drei vorhergegangenen Sieger des Grand Prix von China versammelt. Vorjahressieger Casey Stoner war nicht in der Lage im Kampf um den Sieg eine Rolle zu spielen. Obwohl mit dem Endergebnis nicht ganz zufrieden, findet er sich dennoch in einer viel besseren Position für die Weltmeisterschaft.

Als kleines Wunder kann man den vierten Platz von Jorge Lorenzo bezeichnen. Der Spanier in Diensten von Fiat Yamaha kam erst im letzten Renndrittel besser in Fahrt und holte trotz der schmerzenden Knochenabsplitterung und anderen Verletzungen Platz für Platz auf. Lorenzo stand an seinem 21. Geburtstag erstmals heuer nicht auf dem Podium, dennoch wurde der Spanier bei seiner Rückkehr in die Fiat Yamaha Box wie ein Held empfangen.

Marco Melandri erreichte heute sein bisher bestes Ergebnis, seit seinem Wechsel ins Ducati Marlboro Werksteam. Der Italiener sah vor MotoGP Weltmeister 2006 Nicky Hayden als Fünfter die Zielflagge. Um die restlichen Plätze in den Top Ten lieferte sich die Gruppe mit Tech 3 Yamaha Polesetter Colin Edwards, Alice Team Pilot Toni Elias, Rizla Suzuki Veteran Loris Capirossi und San Carlo Honda Gresini Pilot Shinya Nakano einen erbitterten Kampf. Der einzige Ausfall in diesem Rennen war Chris Vermeulen mit der zweiten Rizla Suzuki GSV-R.

Tags:
MotoGP, 2008, PRAMAC GRAND PRIX OF CHINA, RAC

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