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Michelin Boss erläutert den ausgezeichneten Saisonstart

Michelin Boss erläutert den ausgezeichneten Saisonstart

Jean-Phillipe Weber von Michelin zeigt sich über die erzielten Steigerungen in den ersten vier Rennen der Saison 2008 sehr erleichtert. Der französische Reifenkonzern ist am besten Weg der Konkurrenz von Bridgestone die Vorherrschaft wieder zu entreißen.

Der Reifenkrieg in der Königsklasse MotoGP ist auch in der Weltmeisterschaft 2008 ein Dauerbrenner. Nach vier Rennen halten die zwei Hersteller Michelin und Bridgestone bei je zwei Siegen. Auf den bisherigen vier Rennstrecken musste noch keine der beiden Firmen eine Niederlage einstecken, wo sie auch im vergangenen Jahr siegreich war. Die Ausgangslage für den bevorstehenden Grand Prix an diesem Wochenende ist jedoch für beide Unternehmen eher neutral.

Vor dem Besuch in Le Mans, der noch dazu das Heimrennen für Michelin ist, hat Jean-Phillipe Weber, Direktor für den Motorradrennsport der französischen Firma, über die Aufholjagd gegenüber Bridgestone aus seiner Sicht erzählt.

`In Qatar waren unsere Fahrer vom Start weg in der Lage das Tempo an der Spitze zu bestimmen, obwohl die Streckentemperatur äußerst niedrig war. Dies zeigt, dass die Aufwärmphase unserer Reifen sehr gut ist,´ sagt Weber, und spricht dabei vor allem von den zwei Strecken, wo Michelin nicht gewinnen konnte, aber in den Top Ten stark vertreten war.

`In China konnten unsere Fahrer im Rennen die gleichen Reifen wie in den Trainings verwenden, obwohl die Asphalttemperatur nur 25 Grad hatte. 23 Grad weniger als am Tag zuvor! Dies stellt eindeutig unter Beweis, dass unsere Reifen jetzt einen ausgezeichneten Funktionsbereich haben. Für die Fahrer ist es ein richtiger Vorteil, wenn sie im Rennen mit den gleichen Reifen wie im Training fahren können, denn es muss das Setting nicht mehr geändert werden und sie wissen auch wie der Reifen über Renndistanz funktioniert.´

Abgesehen von den beeindruckenden Leistungen in den Rennen, hält Michelin auch den perfekten Rekord von vier Polepositions in den ersten vier Rennen. Hauptverantwortlich dafür ist Fiat Yamaha Rookie Jorge Lorenzo, aber ebenso auch Michelin Veteran Colin Edwards, der erst kürzlich in Shanghai Polesetter war. Der erfahrene `Texas Tornado´ war auch bei einem weiteren Aufgabenschwerpunkt von Michelin maßgeblich beteiligt; die Haftung an der Flanke wurde wesentlich erhöht und erlaubt jetzt ein viel tieferes hinein Bremsen in die Kurve und eine härtere Beschleunigung am Scheitelpunkt.

Trotz des Verlustes von Valentino Rossi an Bridgestone mit Ende der vergangenen Saison, sieht Weber mehrere Titelkandidaten und zukünftige Stars in seinen Reihen.

`Wir sind mit den Leistungen unserer Fahrer in diesen Jahr soweit zufrieden. Mit Dani Pedrosa und Jorge Lorenzo konnten wir bereits früh in der Weltmeisterschaft Rennsiege feiern, aber es ist auch zu erkennen, dass alle unserer sieben Fahrer hervorragendes Potenzial zeigen,´ sagt der Michelin Boss. `Die Rookies wie Jorge Lorenzo, James Toseland und Andrea Dovizioso sind ebenfalls sehr erstaunlich unterwegs und geben uns für die Zukunft große Hoffnungen.´

Tags:
MotoGP, 2008

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