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Rossi holt sich in Le Mans seinen 90. Sieg und übernimmt die WM-Führung

Rossi holt sich in Le Mans seinen 90. Sieg und übernimmt die WM-Führung

Valentino Rossi gewinnt beim Alice Grand Prix de France heuer zum zweiten Mal in Folge, vor dem erstaunlichen Jorge Lorenzo und Colin Edwards.

Fiat Yamaha Werkspilot Valentino Rossi fuhr heute am berühmten Bugatti Circuit in Le Mans mit einer herrlichen Solofahrt der Konkurrenz auf und davon, und zog mit seinem 90. Grand Prix Triumph in der ewigen Bestenliste mit Angel Nieto gleich.

Mit einer gelungenen Selbstdarstellung teilte sich Rossi nach seinem Triumph den Applaus mit der MotoGP Legende, indem er mit Nieto abgeklärt hatte, ob der Spanier mit ihm onboard der Yamaha M1 die Auslaufrunde fahren möchte. Abgesehen vom Erreichen dieses historischen Meilensteines, brachte dieser Sieg dem fünffachen MotoGP Weltmeister zum ersten Mal in dieser Saison auch die Führung in der Gesamtwertung der Weltmeisterschaft ein.

Nachdem Rossi aus der zweiten Startreihe ins Rennen gegangen war, konnte er bald die Führung übernehmen und stellte umgehend einen Abstand zu seinen Verfolgern her. Die weiteren Podiumsplätze waren jedoch bis zur Ziellinie hart umkämpft. Dabei setzte sich einmal mehr der Fiat Yamaha Teamkollege des Italieners, Jorge Lorenzo, ins Rampenlicht des Geschehens. Der furchtlose Spanier lies sich erneut nicht von seinen Verletzungen hindern und pflügte nach verhaltenen Start durch das Feld auf Platz Zwei. Sein jüngstes Podium bedeutet, dass Lorenzo jetzt nach fünf Rennen der Rookie mit den meisten Punkten in der Geschichte ist. Er übernimmt dabei den bestehenden Rekord von seinem Idol Max Biaggi.

Als Dritter komplettiert Tech 3 Pilot Colin Edwards das rein interne Yamaha Podium. Diese Platzierung entspricht zwar nicht ganz seiner Vorhersage das Rennen gewinnen zu wollen, aber dennoch ist es ein fantastischer Erfolg für den neuerdings sehr beständigen Amerikaner.

Polesetter Dani Pedrosa konnte mit dem vierten Platz die Führung in der Weltmeisterschaft nicht verteidigen. Wegen einiger harter Überholmanöver in der Schlussphase des Rennens von Lorenzo und auch Edwards, blieb der junge Spanier erstmals in dieser Saison außerhalb der Podiumsplätze.

In Runde 15 wurde es in der Boxenstraße hektisch, als wegen einsetzenden Regen an der Strecke weiße Flaggensignale gezeigt wurden und die zweiten Motorräder startklar gemacht wurden. Jedem Fahrer der Premier Class war es nun überlassen das Motorrad zu wechsel, aber nicht viele nahmen das Angebot an. Vorjahressieger Chris Vermeulen blieb auf der Strecke und wurde hinter Pedrosa Fünfter. Dem Australier folgten Andrea Dovizioso, Loris Capirossi und Nicky Hayden.

Shinya Nakano und Lokalmatador Randy de Puniet vervollständigten die Top Ten, während Kawasaki Pilot John Hopkins wegen einer gerissenen Kette nicht ins Ziel kam und Tech 3 Yamahas James Toseland den einzigen Unfall in diesem Rennen fabrizierte.

Anerkennung für seine Leistung verdient der regierende Weltmeister Casey Stoner, und dies obwohl er als Letzter über die Ziellinie fuhr. Der Australier kämpfte bis zur 20. Runde um einen Podiumsplatz, ehe der Motor seiner Ducati Desmosedici GP8 stoppte. Bis zu seiner Box war es für Stoner ein weiter und beschwerlicher Weg. Wie auch sein Teamkollege Marco Melandri wechselte er dort das Motorrad und nahm das Rennen wieder auf.

Tags:
MotoGP, 2008, ALICE GRAND PRIX DE FRANCE, RAC

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