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Jacque hofft Hopkins und West helfen zu können

Jacque hofft Hopkins und West helfen zu können

Die scheinbare Achillesferse in Kawasakis gegenwärtigen Ninja ZX-RR/Bridgestone Paket, die Haftung am Hinterrad zu verbessern, stand in Olivier Jacques Testprogramm anfangs dieser Wochen in Catalunya ganz oben auf der Liste.

Obwohl ungünstige Witterungsbedingungen die Testeinheiten am Circuit de Catalunya beeinträchtigten, hat es Testpilot Olivier Jacque bei seinem Versuch die Konkurrenzfähigkeit von Kawasakis Rennpaket zu verbessern doch geschafft, 90 wertvolle Runden zu fahren.

Nach einer weiteren Enttäuschung für das Team beim Gran Premi Cinzano de Catalunya, wo sich John Hopkins am Freitagnachmittag im Training am Rücken verletzt hat, bevor er das Rennen als Zehnter beendete und Anthony West auf Platz Zwölf weiterhin seiner Form nachfährt, hofft Jacque darauf, den Ingenieuren und Mechanikern von Kawasaki einige nützliche Daten geliefert zu haben.

Hopkins hat am Montag wegen seiner Rückenverletzung nur kurz getestet, bevor er die Rennstrecke früh verlassen hat, um sich zu einer Röntgenuntersuchung zu begeben. West hingegen ist für private Tests nach Japan gereist, um dort nach dem Übel seiner derzeitigen Misere zu forschen.

Dies bedeutete, dass die Beweislast in den Händen des ehemaligen 250ccm Weltmeisters lag, um die Testarbeit vorwärts zu bringen. Der Franzose erzählte im Anschluss an den Test motogp.com, `Dieses Mal nach dem Wochenende war es sehr schwierig, denn John und Anthony kämpften mit zu wenig Grip am Hinterrad. Daher haben wir uns entschlossen, hierher zu kommen.´

`Ich habe versucht mit dem Motorrad an der Dämpfung zu arbeiten, hauptsächlich am Federbein. Mein Gefühl sagt mir, dass wir einige gute Lösungen für die Zukunft gefunden haben, und ich hoffe diese werden sich für Kawasaki auf anderen Strecken vorteilhaft auswirken.´

Auf die Frage, warum das `Team Green´ die Pläne zur Weiterentwicklung ihres `Screamer´-Motors ad acta gelegt hat, nachdem dieser heuer schon einige Testeinsätze erlebt hat, war Jacque in seiner Erklärung sehr offen. `Wir hatten damit einen schlechten Test in Le Mans, der nicht sehr aufschlussreich war. Wir müssen uns daher viel mehr mit dem beschäftigen, was wir bereits kennen,´ bezieht er sich zur Rückkehr auf die Arbeit an der gegenwärtigen, konventionellen Ninja ZX-RR.

Jacque beseitigte auch jüngste Spekulationen über eine weitere vermeintlich revolutionäre Entwicklung von Kawasaki, indem er sagte, `Ich habe von einem Fünfzylinder-Reihenmotor gehört, aber ich habe diesen nie gesehen und es ist auch nur ein Gerücht.´

Tags:
MotoGP, 2008, Kawasaki Racing Team

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