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Pedrosa kommt in Topform nach Donington

Pedrosa kommt in Topform nach Donington

Dani Pedrosa sollte nach seinem Sturz beim Test in Catalunya bis zum bwin.com British Grand Prix am nächsten Wochenende wieder völlig Gesund sein und möchte seinen Erfolgslauf auch in England fortsetzen.

Repsol Hondas Dani Pedrosa befindet sich vor dem achten Grand Prix der Saison in Donington in bestechender Form, und mit ausreichend Zeit zur Erholung nach seinem fürchterlichen Sturz beim Test am Circuit de Catalunya am vergangenen Montag, nur einen Tag nach seinem sensationellen Sieg in seinem Heimrennen, geht er davon aus, wie immer auch auf britischen Boden konkurrenzfähig zu sein.

Obwohl sein Teamkollege Nicky Hayden überlegt, bereits in Donington den neuen pneumatischen Ventilmotor einzusetzen, wird Pedrosa für den Trip nach Mittelengland auf den herkömmlichen Motor mit Ventilfedern vertrauen. Der Spanier hatte am ersten Tag des Post-Race Test in Catalunya einen schweren Unfall und war somit nicht in der Lage, sich mit der neuesten Version des Honda Motors mit pneumatischer Ventilsteuerung ausreichend anzufreunden. Aus diesen Grund zieht er es vor mit der Maschine zu fahren, die ihm besser bekannt ist.

Angesichts Pedrosas Hochform in letzter Zeit und der allgemeinen Tatsache, dass maximale Motorleistung (der neue Motor ist für mehr Leistung im oberen Drehzahlbereich konzipiert) nicht von entscheidender Bedeutung für einen Erfolg in Donington sind, erscheint die Entscheidung des Katalanen, die Formel zum Erfolg nicht zu wechseln, eigentlich als logisch.

In der Meisterschaft liegt Pedrosa nur sieben Punkte hinter dem Führenden Valentino Rossi, der sich mit seinen drei aufeinanderfolgenden Siegen in China, Frankreich und Italien an die Spitze der Gesamtwertung katapultiert hat. Nichtsdestoweniger ist Dani Pedrosa der konstanteste Fahrer über die letzten zehn Rennen. Dieser Erfolgslauf nahm bereits gegen Ende der vergangenen Saison seinen Anfang.

In den letzten zehn Grand Prix, seit er in Japan wegen Sturz ausgeschieden ist, hat er nur zweimal ein Rennen außerhalb der Podiumsplätze (er wurde zweimal Vierter) beendet, und stand ebenso nur zweimal nicht in der ersten Startreihe. In dieser Zeit hat er drei Grand Prix gewonnen und hat sich viermal für den besten Startplatz qualifiziert.

Der 22-Jährige hat in dieser Periode insgesamt 189 Punkte gesammelt, mehr als jeder andere Pilot in dieser Klasse. Zum Vergleich, Stoner bringt es im gleichen Zeitraum auf 162 Punkte und Rossi auf 169 Zähler.

Nachdem er 2006 das MotoGP Rennen und im Jahr 2004 den 250ccm Wettbewerb in Donington gewonnen hat, reist Pedrosa erneut in Hochform zur britischen Runde der Meisterschaft und ist sich bestens bewusst, dass er einer der heißen Favoriten auf einen weiteren Sieg ist. Aber in seiner bodenständigen Art ist für den Jungstar nichts selbstverständlich.

`In Catalunya zu gewinnen war schlichtweg großartig! Es sind aber noch viele Rennen zu fahren, daher dürfen wir auch weiterhin nicht locker lassen,´ sagt der junge Mann aus Sabadell, knapp außerhalb von Barcelona und nur einen Steinwurf von der Rennstrecke in Montmelo entfernt. `Ich bin am Tag nach meinem Heimrennen gestürzt und habe mich dabei am Rücken und an den Schultern verletzt. Für das nächste Rennen bin ich aber wieder OK!´

In seiner Bewertung über die Besonderheiten der Rennstrecke in Donington, fährt Pedrosa fort, `Es ist ein recht eigenartiger Circuit, ziemlich glatt und mit wenig Bodenhaftung, und es regnet dort auch sehr oft. Mein Lieblingsabschnitt der Strecke ist die Bergab-Passage mit der Anfahrt zur `Coppice´. Den letzten Abschnitt mag ich überhaupt nicht, der sehr langsam und eng ist. Man braucht ein Setup ähnlich wie in Le Mans, für viele harte Beschleunigungsphasen und guten Bremsen. Auch muss man darauf achten, möglichst viel Grip zu haben, denn der Belag ist ziemlich rutschig.´

`Die zwei verschiedenen Abschnitte der Rennstrecke erfordern auch unterschiedliche Fahrstile. Der Erste verlangt einen weichen, ruhigen Stil, während man im Zweiten sehr aggressiv fahren muss,´ meint er abschließend.

Tags:
MotoGP, 2008, Dani Pedrosa, Repsol Honda Team

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