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Positiver Abschluss für Gibernau bei letztem Ducati Test in Mugello

Positiver Abschluss für Gibernau bei letztem Ducati Test in Mugello

Ein weiterer dreitägiger Test in Mugello ist für Sete Gibernau äußerst positiv zu Ende gegangenen. Der Spanier spulte auf der Rennstrecke in der Toskana ungefähr 800 km ab.

Der ehemalige Ducati WM-Pilot Sete Gibernau verbrachte bei heißem Sonnenschein drei weitere erfolgreiche Testtage mit der italienischen Marke auf ihrer wichtigsten Teststrecke in Mugello, in der atemberaubend schönen Landschaft der Toskana.

Bei seinem Unterfangen sich an das Fahren mit 800cm Maschinen anzufreunden, fuhr er abwechselnd mit der Desmosedici GP8 und GP9. Zuvor saß der Spanier vor dem vorhergegangen Test im Juni über eineinhalb Jahre nicht mehr im Sattel einer MotoGP Maschine.

Der Pilot aus Barcelona unternahm an diesen drei Tagen eine Vielzahl von vier und fünf Runden Runs. Angesichts der schwierigen klimatischen Bedingungen, mit Außentemperaturen von über 30 Grad und Asphalttemperaturen an die 50 Grad, zeigte Gibernau einen ausgesprochen hohen Level an körperlicher Fitness. Abgesehen davon behielt der Spanier ein exzellentes Tempo bei, indem er konstant niedrige 1´51er Rundenzeiten fuhr.

Ohne sich auch nur einen Qualifier-Reifen montieren zu lassen, wurde Gibernau in seiner schnellsten Runde mit 1´50,5 gestoppt - mit Rennreifen wohlgemerkt! Diese Rundenzeit liegt nur ein paar Zehntelsekunden über den bestehenden Rundenrekord von Casey Stoner aus dem Rennen Anfang Juni.

`Ich möchte nicht nur Ducati, sondern auch all den Jungs danken, die mich hier unterstützt haben,´ sagte Gibernau am Donnerstagnachmittag. `Einige von ihnen haben auch 2006 mit mir zusammengearbeitet und es war toll wieder zusammen zu finden. Ich habe mich heute sehr wohl gefühlt und machte auch eine völlig neue Erfahrung als Pilot. Je schneller man fährt, umso offensichtlicher wird es, dass dieses Bike von einem echte körperliche und geistige Anstrengungen erfordert. Aber wenn es gelingt, gut damit zu fahren, dann ist die Befriedigung einzigartig.´

`Ich hoffe meine Arbeit ist für Filippo nützlich, um dabei zu helfen, die Unterschiede zwischen der GP8 und GP9 zu verstehen,´ fuhr er fort. `Es handelt sich um zwei Motorräder, mit typischen Merkmalen von Ducati. Auch die GP9, also das neue Motorrad, besitzt großes Potenzial.´

`Zunächst einmal möchte ich Sete mein Kompliment aussprechen und für seine Arbeit danken, die er in dieser Woche hier erledigt hat,´ meinte Filippo Preziosi. `Es ist immer eine Freude mit einem erfahrenen Piloten zu arbeiten und sein Feedback wird uns zweifelsohne helfen. Seine Kommentare sind ähnlich zu denen, die Casey und Vittoriano (Guareschi) abgegeben haben. Dies bestätigt, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen. Wir werden jetzt mit ihm abwägen, ob es für ihn andere Möglichkeiten gibt mit unseren Bikes auf der Rennstrecke zu arbeiten. Er hat eindrucksvoll demonstriert, dass er nach wie vor in der Lage ist sehr schnell zu fahren.´

`Ich hoffe, dass dieses Ergebnis auch Ansporn für Marco (Melandri) und Toni (Elias) sein wird. In den letzten Monaten haben wir hart gearbeitet, um die GP8 zu verbessern, aber jetzt können wir behaupten, dass sich das Motorrad auf einem guten Niveau befindet und wir hoffen, dass sie in den kommenden Rennen das Beste aus der Maschine holen werden.´

Tags:
MotoGP, 2008, Ducati Marlboro Team

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