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Hopkins muss bei seinem Heimrennen in Laguna Seca zuschauen

Hopkins muss bei seinem Heimrennen in Laguna Seca zuschauen

John Hopkins muss sich einer Operation unterziehen, die dazu beitragen soll, dass er sich schneller von den Beinverletzungen aus dem Unfall bei der A-Style TT Assen erholt. Beim seinem Heim Grand Prix in Laguna Seca wird der Kawasaki Pilot definitiv nicht dabei sein.

Kawasaki hat bestätigt, dass John Hopkins´ Verletzungen, die sich der 25-Jährige bei seinem Highspeed-Crash am vergangenen Samstag in Holland zugezogen hat, eine Operation erfordern. Wie zunächst auch angenommen, wird er dadurch an den nächsten beiden Rennen am Sachsenring und in Laguna Seca nicht teilnehmen können.

Michael Bartholemy, der Competition Manager des Kawasaki Racing Teams, hat mittlerweile auch die Situation hinsichtlich eines sensationellen Transfers von Ducati Marlboro Pilot Marco Melandri auf Hopkins´ verwaiste Motorräder für diese zwei Rennen abgeklärt, indem er bestätigt hat, dass der leistungsschwache Italiener bis auf weiteres mit seinem aktuellen Team zusammenarbeiten wird.

Nach Rücksprachen mit dem in Kalifornien ansässigen Spezialist für orthopädische Angelegenheiten, Dr. Arthur Ting, der Hopkins bereits zu Beginn dieses Jahres an seiner Leistenverletzung behandelt hat, wurde dem angloamerikanischen Kawasaki Star geraten, sich unters Messer zu legen, um die Verletzungen aus dem Assen Unfall zu korrigieren.

In einem Gespräch mit motogp.com am Donnerstag, sagte Bartholemy über die Verletzungen von Hopkins, `Laut Dr. Ting ist eine Operation unumgänglich. Denn das Schienbein ist ein wenig ausgerenkt und er möchte dies ordentlich korrigieren. Er möchte auch einige Eingriffe am Knie vornehmen, denn in diesem Bereich gibt es eine erhebliche Verstauchung. Dr. Ting hat gesagt, dass John nicht in der Lage sein wird in Laguna Seca fahren zu können.´

Aus logistischen Gründen hat Kawasaki nicht geplant, Hopkins am Sachsenring zu ersetzen. Für den Red Bull U.S. Grand Prix am darauffolgenden Wochenende müssen die Pläne erst abgeschlossen werden.

Bartholemy sagte dazu, `Grundsätzlich wollen wir für Deutschland das Motorrad fei halten, denn es ist schwer jemanden zu finden. Aber die Idee für Laguna wäre, einen unserer in Amerika stationierten Fahrer wie Jamie Hacking, Roger Lee Hayden oder Chaz Davies auf das Motorrad zu setzen.´

Der leutselige Belgier Bartholemy gab auch zu, dass es Gespräche mit Melandri gegeben hat und klärte umgehend die Situation auf, indem er sagte, `Ich redete mit ihm (Melandri), nachdem ich gewusst habe wie schwer Johns Verletzungen sind. Ich habe zu ihm gesagt, dass wir für die nächsten zwei Rennen ein freies Motorrad haben. Aber er muss eine Lösung finden, wie er aus seinem Vertrag mit Ducati aussteigen kann. Das ist nicht die Angelegenheit von Kawasaki. Aber jetzt wurde mir gesagt, dass er weiterhin bei Ducati bleibt. Mit Sicherheit für die nächsten zwei Rennen.´

Tags:
MotoGP, 2008, John Hopkins, Kawasaki Racing Team

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