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Hayden versichert, dass Elektronikprobleme gelöst sind

Hayden versichert, dass Elektronikprobleme gelöst sind

Nicky Hayden befürchtet am Sachsenring keine Wiederholung seiner Motorprobleme von Assen und hat vollstes Vertrauen in das Expertenwissen seitens HRC in die Elektronik.

Nicky Haydens langsames Rollen über die Ziellinie in Assen erinnerte ein wenig an seine Einweihungsrunde in Indianapolis, die er im April dieses Jahres im Sattel einer Indian, Baujahr 1909, drehte. Jedoch am letzten Juni Samstag konnte sich in Holland nur ein Mann darüber sein Lächeln nicht verkneifen, als `The Kentucky Kid´ in langsamer Fahrt der Zielflagge entgegen fuhr. Colin Edwards war der Nutznießer vom technischen Jammer des Repsol Honda Fahrers. Hayden ist aber sehr zuversichtlich, dass sich ähnliches Szenario am Sachsenring nicht wieder abspielen wird.

Der Amerikaner setzt seit zwei Rennen die neueste Version des RC212V Motors mit pneumatischer Ventilsteuerung ein. Während dieser Motor jedoch eine Reihe von Signaltönen von sich gab, ist Hayden aber nach einem Leistungsaufschwung überzeugt, dass es sich offensichtlich lohnt, diese Richtung weiter zu verfolgen.

`Das Bike funktioniert gut; der Motor läuft auch recht anständig, aber gegen Ende des Rennens in Assen hatten wir ein kleines Probleme, welches mich daran hinderte, Dritter zu werden,´ sagt der MotoGP Weltmeister 2006, der in Holland am besten Weg war sein erstes Podium in dieser Saison zu holen.

`Ich bin mir sicher, dass die Jungs von HRC für dieses Rennen die Elektronik im Griff haben, denn ich mag den Sachsenring wirklich sehr und ich habe dort auch immer recht gut abgeschnitten.´

Mit dem neuen Motor in seinem Arsenal, fühlt sich Hayden viel wohler. Dies ist seiner Meinung nach auch ausschlaggebend für eine schnelle Runde beim Alice Motorrad Grand Prix Deutschland.

`Es ist eine kurze Runde und einige Leute beschweren sich, dass es zu eng und kurvenreich ist. Ich aber finde Gefallen an schnellen Linkskurven und davon gibt es eine Menge. Ich bin Dirttracker, daher bin ich es gewohnt linksherum zu fahren!

`Der erste Abschnitt ist ziemlich technisch, danach folgt die bergab Links im fünften Gang, welche echt stark ist; bestimmt eine der besten überhaupt. Der Schlüssel, dort den Hügel hinunter zu fahren, liegt darin, das Bike dahingehend abzustimmen, um viel Vertrauen für den Vorderbau zu haben. Die nächste Rechtskurve (Turn 12) ist schlechtweg der Hammer; diese ist blind anzufahren und führt dann steil bergab. In dieser Kurve braucht man nicht auf Zehenspitzen herumschleichen, wenn man eine gute Rundenzeit hinlegen will. Dort muss man sich wirklich überwinden und das Ding voll nehmen,´ meint der Drittplatzierte der letztjährigen Ausgabe der deutschen WM-Runde.

Tags:
MotoGP, 2008, ALICE MOTORRAD GRAND PRIX DEUTSCHLAND, Nicky Hayden, Repsol Honda Team

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