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Gibernau spricht über Comeback-Angebote, sieht sich aber nicht als Melandri-Ersatz

Gibernau spricht über Comeback-Angebote, sieht sich aber nicht als Melandri-Ersatz

Nach zwei Tests für Ducati in Mugello, behauptet Sete Gibernau weitere Angebote von verschiedenen Teams erhalten zu haben. Er ist auch nicht darauf aus, Marco Melandris Platz im Werksteam einzunehmen.

Von Treffen alter Freunde in Catalunya, bis hin zu zwei Tests in Mugello, im letzten Monat gab es eine überraschende Wende im Leben von Sete Gibernau. Die Rückkehr des Spaniers in die Rolle des Testpiloten für Ducati führte zu glühenden Spekulationen über ein mögliches Renn-Comeback des ehemaligen Vizeweltmeisters. Gibernau hat auch zugegeben, dass er einige interessante Angebote erhalten hat.

`Es liegen verschiedene Möglichkeiten von verschiedenen Teams für mich auf dem Tisch,´ sagt der 35-Jährige. `Jedoch, wie ich bereits gesagt habe, lebe ich von Tag-zu-Tag. Den Rennsport wieder regelmäßig zu betreiben, wäre mit großen Anstrengungen verbunden und ich müsste auch Opfer dafür bringen. Nur weil ich so aufgeregt bin, wieder zu fahren, sollte man aber dies nicht außer acht lassen.´

`Alles kann passieren, aber im Moment hat mir noch niemand wirklich alles geboten, was mich zu einer Rückkehr ermutigen würde.´

Die Einzelheiten der Angebote wurden nicht genauer erläutert, aber Gibernau bemühte sich zu betonen, dass er nicht darauf wartet, Marco Melandri im Ducati Marlboro Werksteam zu ersetzen.

`Ich bin für Niemand der Ersatz,´ lautete Gibernaus Antwort auf die Frage über die kursierenden Gerüchte in den Medien. Dennoch schließt er einen Einsatz für das Werksteam nicht aus, sollte ihm dies angeboten werden.

`Sollte ein Platz frei sein, dann müsste man darüber nachdenken. Aber die heikle Situation, in der sich Marco momentan befindet, verlangt danach, das Thema sehr respektvoll zu behandeln.´

Konkurrenzfähige Rundenzeiten mit der Desmosedici GP8 und der GP9 in Mugello, verleihen der Möglichkeit eines Vollzeit-Comebacks zusätzliche Dynamik. Der Spanier ist sich aber der Tatsache bestens bewusst, was es heißt, nahezu zwei Saisonen keinen Wettbewerb zu bestreiten und die Anforderungen einer hart umkämpften Meisterschaft. Mit dem Sound der 800ccm Action als Motivation, zeigte sich Gibernau über jegliche Ziele bescheiden, die er hätte, sollte sich noch einmal die Gelegenheit für ihn ergeben, in der MotoGP Startaufstellung zu stehen.

`Natürlich hört sich die Idee verlockend an, aber man muss auch den Piloten Lob zollen, die zurzeit fahren. Ich bin mir nicht sicher, ob ich auf diesen Level bin und darüber muss ich mir im Klaren sein. Wenn ich vielleicht wieder bei den Rennen an den Start gehe, meine Ziele würden nicht unbedingt Siege beinhalten.´

Tags:
MotoGP, 2008, Ducati Marlboro Team

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