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Hopkins´ Ziel nach erfolgreicher Operation ist in Brünn wieder dabei zu sein

Hopkins´ Ziel nach erfolgreicher Operation ist in Brünn wieder dabei zu sein

Der verletzte Kawasaki Pilot John Hopkins wurde am Montag in L.A. erfolgreich operiert und es wird erwartet, dass seine vollständige Wiedergenesung sechs bis acht Wochen in Anspruch nehmen wird.

Nach John Hopkins´ Horrorsturz bei 230 km/h im Qualifying zur A-Style TT Assen und der vollständigen Diagnose seiner Verletzungen durch seinen Vertrauensarzt, dem orthopädischen Spezialist Dr. Arthur Ting, unterzog sich der 25-Jährige am Montag einer Knie- und Sprunggelenksoperation. Nach dem erfolgreichen Eingriff wurde dem Angloamerikaner mitgeteilt, dass er seinem verletzten Bein eine dreiwöchige Ruhepause gönnen muss, bevor er mit einem umfangreiches Rehabilitationsprogramm beginnen kann.

Aufgrund einer ersten Diagnose wurde bereits bestätigt, dass Hopkins nicht nach Laguna Seca und zum Sachsenring kommen wird. Diese Röntgenaufnahmen zeigten einen unteren Schienbeinbruch links, eine alte Bruchstelle, die erneut entzwei gegangen ist, sowie eine Fraktur am Knochen (Lateral Malleolus) an der Spitze seines linken Sprunggelenkes.

Weitere Untersuchungen von Dr. Ting ergaben eine Fraktur des Scheinbeinkopfes knapp unterhalb seines linken Knies, sowie eine Meniskusverletzung (Knorpelschaden), die Hopkins daran hinderte, sein Kniegelenk zu bewegen. Am Montag wurden in der Operation die Knochen im Sprunggelenk wieder eingerenkt und der Meniskus im Knie wieder befestigt.

In Folge der Operation darf nun Hopkins sein verletztes linkes Bein drei Wochen lang keiner Belastung aussetzen und erst danach kann er mit einer umfangreichen Reha beginnen. Eine vollständige Erholung von seinen Verletzungen wird sechs bis acht Wochen dauern. Dies bedeutet, dass die Rückkehr ins Renngeschehen nach der Sommerpause in Brünn in der Tschechischen Republik ein optimistisches, aber auch erreichbares Ziel ist.

Hopkins hat sich bereits einmal in dieser Saison von einer schmerzhaften Verletzung erholt, als er sich in den Wintertests eine Leistenzerrung zugezogen hatte. Jetzt aber musste er einen erneuten Rückschlag hinnehmen, wo er doch gerade jetzt in seiner schwierigen Debütsaison im Kawasaki Racing Team eine Trendwende herbeiführen wollte.

Michael Bartholemy, Kawasaki Competition Manager, sagte dazu, `Es tut mir leid für John, da ich weiß, dass er dem Rennen in Laguna Seca vor heimischen Publikum sehr entgegen gefiebert hat. Vor allem weil er dort immer jede Menge Unterstützung von seinen amerikanischen Fans bekommen hat. Aber es ist einfach nicht möglich; er musste sich einer Operation unterziehen, damit die erlittenen Verletzungen von Assen entsprechend behandelt werden. Er braucht jetzt genügend Zeit zur Erholung, um auch zu sicherzustellen, dass er vollkommen fit ist, wenn er ins Renngeschehen zurückkehrt.´

`Natürlich hoffen wir, dass diese Rückkehr beim Grand Prix in der Tschechischen Republik sein wird,´ fuhr Bartholemy fort, `aber wir werden auch seine Wiedergenesung ganz genau beobachten, denn wir haben keine Absicht ihn auf das Motorrad zu setzen, solange seine körperliche Verfassung nicht bereit dazu ist.´

Der Boss des `Team Green´ fügte noch hinzu, `Wir kennen jetzt das genaue Ausmaß von Johns Verletzungen und daher sind wir auf der Suche nach einem möglichen Ersatzfahrer für Laguna Seca. Diesbezüglich werden wir noch vor dem Deutschland Grand Prix dieses Wochenende eine Ankündigung machen.´

Tags:
MotoGP, 2008, John Hopkins, Kawasaki Racing Team

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