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Pedrosa: `Sachsenring-Sieg 2007 zu wiederholen, wird nicht einfach sein´

Pedrosa: `Sachsenring-Sieg 2007 zu wiederholen, wird nicht einfach sein´

Obwohl Dani Pedrosa im letzten Jahr das Rennen in Deutschland mit über 13 Sekunden Vorsprung gewonnen hat, rechnet er heuer nicht mit einem routinemäßigen Sieg.

Der Führende in der MotoGP Weltmeisterschaft und Gewinner des letztjährigen Rennens auf dem berühmten Sachsenring, Dani Pedrosa, ist einer der heißen Favoriten für den Tagessieg beim Alice Motorrad Grand Prix Deutschland an diesem Wochenende. Für den Repsol Honda Werkspilot ist ein Sieg keine Selbstverständlichkeit, denn er ist sich bestens bewusst darüber, dass seine Konkurrenten ebenfalls auf eine starke Geschichte auf der Rennstrecke in Deutschland verweisen können.

`Wir arbeiten zurzeit sehr hart und lassen nichts unversucht, um unsere Leistung zu steigern. Wir werden natürlich unser Bestes geben, um meinen Sieg aus dem Vorjahr zu wiederholen, aber es wird nicht einfach sein,´ sagt Pedrosa, der gegenwärtig mit vier Punkten Vorsprung auf Valentino Rossi die Gesamtwertung der Weltmeisterschaft anführt.

`Der Sachsenring ist eine ziemlich langsame Strecke, die meisten Kurven sind weniger schnell. Zu meinen Favoriten zählt der letzte, schnellere Abschnitt: die schnelle, bergab Rechtskurve gegen Ende der Runde und dann das Bergauf-Stück in die letzte Kurve. Dort sitzen immer viele Fans und es herrscht eine gute Stimmung auf den übervollen Tribünen. Im letzten Jahr wurde die gesamte Strecke neu asphaltiert. Seither ist es viel besser, denn zuvor war es sehr holprig.´

Michelin hat festgestellt, dass die linke Seite des Hinterreifens am Sachsenring jeder Menge Stress ausgesetzt ist. Dies wird auch das Hauptkriterium bei der Reifenwahl sein und dabei das Hauptaugenmerk auf härtere Mischungen zu legen, diese Meinung teilt auch der Jungstar aus Spanien mit den Reifentechnikern.

`Die Abstimmung ist am Sachsenring immer schwierig, denn es ist ein langes Rennen. Aus diesem Grund braucht man auf der linken Seite der Reifen eine härtere Mischung, härter als normal,´ merkte er diesbezüglich an. `Man fährt hier einen sehr statischen Stil, viel sanfter und mit viel weniger Bewegung am Motorrad als sonst.´

Pedrosa wird wieder den Standardmotor mit Ventilfedern einsetzen. Diese Version des Triebwerks der Honda RC212V hat ihn in jeden Rennen heuer, mit einer einzigen Ausnahme, zu einem Podiumsplatz verholfen. Teamkollege Nicky Hayden vertraut hingegen wiederum auf den Motor mit pneumatischer Ventilsteuerung, den Pedrosa bisher nur kurz in der Vorsaison und bei Post-Race Tests ausprobiert hat.

Tags:
MotoGP, 2008, ALICE MOTORRAD GRAND PRIX DEUTSCHLAND, Dani Pedrosa, Repsol Honda Team

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