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Stoner dominiert ersten Tag in Laguna Seca

Stoner dominiert ersten Tag in Laguna Seca

MotoGP-Weltmeister Casey Stoner schloss den ersten Trainingstag in Laguna Seca mit einem neuen Streckenrekord ab.

Freitag der 18. Juli war die erste Möglichkeit für die MotoGP-Fahrer, sich auf den Red Bull US Grand Prix einzuschießen. Während zwei Trainings-Sessions fuhren die Piloten ihre ersten Trainingsrunden auf dem Mazda Raceway Laguna Seca, während derer sie die Linien genauer unter die Lupe nahmen. Casey Stoner war in beiden Sessions der schnellste Fahrer, so wie das schon in Großbritannien, den Niederlanden und Deutschland der Fall war. Seine Konkurrenten werden sich noch gut daran erinnern, dass der Ducati Marlboro Fahrer bei allen drei Gelegenheiten dann auch am Sonntag das Rennen gewann.

Stoners allerschnellste Zeit kam am Nachmittag, als die Uhr nach starken 1:29.826 stehen blieb, womit er 0,149 Sekunden unter dem alten Rundenrekord geblieben war (den Stoner bereits am Morgen unterboten hatte). Die zuvor bestehende Marke hatte der Australier im Warm-up für das Rennen 2007 selbst gesetzt - den Grand Prix danach dominierte er auf eindrucksvolle Weise. Nach zwei Jahren, die Stoner nun in Laguna Seca mit dabei ist, hat der Weltmeister seine schnellste Zeit noch nie im Qualifying gefahren.

Dennoch sollten die acht Zehntelsekunden Vorsprung, die Stoner auf Nicky Hayden auf Platz zwei hatte, allen eine Warnung sein, die vielleicht darauf gehofft hatten, seine Pole Position Serie bei vier enden zu lassen. Hayden selbst war erst mit der letzten seiner 34 Runden auf Platz zwei gefahren. Der Sieger von 2005 und 2006 war damit auch der schnellste Michelin-Pilot am Freitag und noch dazu der einzige in den Top Sechs, der französische Reifen auf der Maschine hatte.

Platz drei in der kombinierten Freitags-Zeitenliste nahm Valentino Rossi ein, der einer von zwei Fahrern war, die sich am Nachmittag nicht verbessern konnten - der andere war Kawasaki-Ersatzfahrer Jamie Hacking. WM-Leader Rossi fehlten im Vergleich zu Hayden weitere 0,045 Sekunden auf Stoners Zeit. Obwohl er nur Zuschauer beim Red Bull US Grand Prix im Vorjahr war, schien Alex de Angelis keine Probleme zu haben, sich auf der Strecke von Laguna Seca zurecht zu finden. Der Rookie aus der San Carlo Gresini Honda Mannschaft war am Freitag Vierter und lag damit vor dem Zweitplatzierten des Jahres 2007, Chris Vermeulen, sowie seinem Gresini Honda Teamkollegen Shinya Nakano.

Lokalmatador Colin Edwardsa, Andrea Dovizioso vom JiR Team Scot, Toni Elias vom Alice Team und Loris Capirossi von Rizla Suzuki komplettierten die Top Ten. Auf dem elften Platz fand sich Ben Spies, der einer der am meisten beschäftigten Fahrer des Tages war, da er auch noch in der AMA Superbike Meisterschaft unterwegs war. Ein Sturz am Morgen hatte Spies zwar ein wenig aus dem Tritt gebracht, doch der Suzuki-Wildcard-Fahrer konnte den Tag durchaus positiv beenden. Bei seiner schnellsten Runde auf der GSV-R war er rund 1,5 Sekunden schneller als bei seiner eigentlichen Arbeit, nämlich dem Fahren einer GSX-R Superbike-Maschine.

Die Session am Nachmittag musste durch eine rote Flagge 21 Minuten vor Schluss unterbrochen werden. Grund war ein Sturz von Kawasaki-Pilot Anthony West, bei dem ein Luftzaun durch den Aufprall der Ninja ZX-RR die Luft verlor und erst wieder aufgepumpt werden musste. Der Australier war nach dem Lowsider unverletzt, obwohl er doch recht weit über den Asphalt und den Kies gerutscht war. Seine Einsatzmaschine wird dafür ein paar Reparaturen über sich ergehen lassen müssen, bevor sie am Samstag wieder im Einsatz sein kann. Neben dem Unfall hatten Elias und Randy de Puniet von LCR Honda noch zwei kleine Ausflüge in den Kies, die aber harmlos verliefen.

Tags:
MotoGP, 2008, RED BULL U.S. GRAND PRIX, FP2

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