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Stoner legt in Laguna Seca mit einer Rekordzeit los

Stoner legt in Laguna Seca mit einer Rekordzeit los

Casey Stoner von Ducati Marlboro fuhr im ersten Training für den Red Bull US Grand Prix die schnellste je gefahrene MotoGP-Runde auf dem Mazda Raceway Laguna Seca.

Als die MotoGP-Piloten am Freitagmorgen mit dem ersten freien Training für den Red Bull US Grand Prix auf dem Mazda Raceway Laguna Seca ihre Arbeit für das Wochenende aufnahmen, gab es einige offene Fragen. Würde Casey Stoner schon früh so dominieren können wie 2007 oder wie bei den vergangenen drei Rennen? Diese Frage wurde vom regierenden MotoGP-Weltmeister deutlich beantwortet, indem er eine 1:21.915 auf den Asphalt legte und damit rund sieben Hundertstel unter der bislang schnellsten Runde in Laguna Seca blieb - die noch dazu er gefahren hatte.

Valentino Rossi war wieder einmal der Schnellste des übrigen Feldes, wie er es gerne nennt. In den letzten Minuten der Session konnte er die Lücke auf seinen WM-Konkurrenten immerhin noch unter eine Sekunde drücken. Der Fiat Yamaha Fahrer war dafür der fleißigste Fahrer auf der Strecke. 33 Mal kam er an Start und Ziel vorbei, während er nach einem Weg suchte, Laguna Seca zu einer jener Strecken zu machen, auf denen er bereits gewonnen hat.

Die Überraschung des Morgens lieferte San Carlo Honda Gresini Fahrer Shinya Nakano, der Drittschnellster war. Der Japaner musste in den vergangenen Wochen dabei zusehen, wie sein Teamkollege Alex de Angelis in den Trainings schnelle Zeiten fuhr, konnte diesmal aber selbst mit einer Runde von 1:23.908 ein Ausrufezeichen setzen. Chris Vermeulen von Rizla Suzuki beendete die Session als Vierter, direkt vor Marco Melandri, der eine gute Stunde in Laguna Seca erlebte. Beide Fahrer, Vermeulen und Melandri, waren voriges Jahr in den USA auf dem Podium und bei der ersten Session 2008 machten sie die Top Fünf für Bridgestone perfekt.

Der zweimalige Laguna Seca Sieger Nicky Hayden war auf seiner Heimstrecke der schnellste Fahrer auf Michelins, obwohl er auf Stoner bereits 1,5 Sekunden verloren hatte. Andrea Dovizioso, Toni Elias, Colin Edwards und de Angelis beschlossen die Top Ten.

Eine weitere Frage, die sich stellte, war jene zur Gesundheit von Dani Pedrosa, der nach seinem Sturz auf dem Sachsenring noch angeschlagen ist. Der Spanier dürfte gemerkt haben, dass eine schwierige Aufgabe vor ihm liegt, war er doch auf dem letzten Platz zu finden. Die Leistung der Laguna Seca Debütanten Dovizioso, de Angelis und Jorge Lorenzo wird während des Wochenendes auch genau beobachtet werden. Lorenzo wurde am Morgen 13., hinter den heimischen Wildcard-Fahrern Ben Spies von Rizla Suzuki und Kawasaki-Pilot Jamie Hacking - beide sind im doppelten Einsatz, da sie neben dem Red Bull US Grand Prix auch bei der AMA mitfahren, die im Rahmenprogramm stattfindet.

Tags:
MotoGP, 2008, RED BULL U.S. GRAND PRIX, FP1

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