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Poncharal erlebte gemischte Gefühle in Kalifornien

Poncharal erlebte gemischte Gefühle in Kalifornien

Yamaha Tech 3-Manager Herve Poncharal blickt auf das Wochenende des Red Bull U.S. Grand Prix zurück.

Die Reise nach Laguna Seca brachte gemischte Gefühle für Herve Poncharal und sein Yamaha Tech 3 Team zu Tage. Die gute Nachricht: der Vertrag mit Colin Edwards wurde verlängert. Die schlechte Nachricht: die Trainings waren schwierig, das Qualifying okay, aber das Rennen richtig hart.

Edwards reiste guten Mutes zu seinem Heimrennen, trotz seines Ausfalls am Sachsenring. Am Donnerstag gab er dann auf der Pressekonferenz seine Vertragsverlängerung mit Yamaha für die Saison 2009 bekannt.

Als es auf die Piste ging, wurde sofort der Nachteil der Michelin-Fahrer gegenüber den Bridgestone-Piloten offensichtlich. Entsprechend eckig fegte der Texas Tornado über den Kurs auf seinem Weg zu Platz 14.

Poncharal fasste Edwards Wochenende so zusammen: `Nach der großen Enttäuschung in Deutschland, wo Colin stürzte und so eine Serie guter Ergebnisse beendete, litt er hier von Beginn an unter Nackenschmerzen. Vom ersten Tag an lief es nicht gut und wir sollten das gesamte Wochenende Probleme haben. Wir gaben alles und ich glaube, das Qualifying war der beste Teil des Wochenendes. Im Rennen fühlte er sich auf dem Bike einfach nicht wohl.´

`Colin reagiert sehr sensibel auf verschiedene Grip-Level und er hatte hier nie das Gefühl, hart attackieren zu können´, erklärte Poncharal. `Obwohl die Rundenzeiten eng zusammen lagen, landete er so leider weit hinten. Das passiert im Rennsport. Wir werden eine gute Pause verleben und versuchen, stärker zurückzukommen.´

Mit Blick auf die andere Seite der Box merkte Poncharal in Richtung James Toseland an: `James hatte Probleme. Donington, Assen, und Sachsenring waren schwierige Rennen für ihn, wenn man bedenkt, dass sein Paket hier nicht einfach zu fahren war, hat er sich ganz gut geschlagen. Er war Fünfter im Qualifying, in der zweiten Reihe, das war seine beste Startposition seit Katar. Auch im Rennen hat er alles gegeben. Ein siebter Platz bis zur letzten Runde und ein neunter Platz am Ende ist ein gutes Ergebnis, das sein Selbstvertrauen steigern sollte.´

Tags:
MotoGP, 2008, James Toseland, Colin Edwards, Tech 3 Yamaha

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