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Die Saison bislang: Rückblick 125ccm

Die Saison bislang: Rückblick 125ccm

Nach zehn spannenden Rennen sah die erste Saisonhälfte der Achtelliterklasse einen gewissen Franzosen als Topfavoriten in die Sommerpause gehen.

Bislang war Mike di Meglio nur für seine Regenfahrkünste bekannt, doch in dieser Saison zeigte er sein ganzes Können und fuhr in der ersten Saisonhälfte der 125er Klasse einen 30-Punktevorsprung auf die Konkurrenz heraus.

Trotzdem setzte sich di Meglio ein Ziel für die Sommerpause: er möchte noch mehr Gewicht verlieren, bevor es in Brünn in drei Wochen weitergeht.

Der 20-jährige Ajo Motorsport-Pilot war sowohl im Trockenen als im Nassen gut unterwegs und gewann sowohl im nassen Deutschland und Frankreich als auch auf trockener Bahn in Catalunya. Seine Leistungen sind die Belohnungen für die harte Arbeit des Teams von Aki Ajo in den vergangenen sechs Jahren.

Simone Corsi entpuppte sich mit seinen Siegen in Jerez, Estoril und Mugello als früher Titelkandidat, aber mit nur einem Podestplatz seit seinem Heimrennen in Italien fiel der 21-jährige in der Gesamtwertung immer weiter hinter di Meglio zurück.

Noch schlimmer erwischte es seinen Jack & Jones Teamkollegen Nico Terol, der nach einem vielversprechenden Saisonstart viel Pech hatte. Der Spanier stand seit Le Mans nicht mehr auf dem Podium und ein Ausfall bei seinem Heimrennen gefolgt von einem 18. Platz in Donington ließen ihn bis auf den sechsten Platz der Gesamtwertung zurückfallen.

Der 125er Weltmeister Gabor Talmasci hatte einen schwachen Start mit nur vier Punkten aus den ersten beiden Rennen, erholte sich aber langsam davon. Sein Sieg beim Fünfrundensprint in Assen und fünf weitere Podestplätze hielten seinen Punkterückstand auf di Meglio bei 59 Punkten.

Nur zu gerne würde Talmacsi beim nächsten Rennen in Brünn auf dem Podium stehen, durch die Nähe zu seiner Heimat erhält er beim osteuropäischen Rennen viel Unterstützung. Einen weiteren Motivationsschub könnte ihm die Ankündigung eines MotoGP-Rennens in seinem Heimatland ab 2009 geben.

Stefan Bradl begann die Saison gut, hatte dann einen kleinen Formeinbruch, schlug aber mit einem starken zweiten Platz bei seinem Heimrennen am Sachsenring zurück. Der Deutsche liegt momentan auf Platz 4 der Gesamtwertung.

Knapp hinter Bradl spielte Joan Olive eine gute, aber keine sehr gute Rolle. Er wurde dreimal Zweiter in Losail, Estoril und Assen, kam aber in Jerez, Barcelona und am Sachsenring nicht ins Ziel. Das Ergebnis: Platz 5 in der Gesamtwertung.

Nach einer tollen Saisonvorbereitung konnte Bradley Smith den Erwartungen nicht gerecht werden. Der intelligente Engländer hatte einige schmerzvolle Stürze und ist noch nicht so weit, Pole Positions und Führungsrunden herauszufahren.

Sicherlich nicht gefallen hat dem Polaris World-Fahrer der sensationelle Heimsieg von Scott Redding in Donington. Smith wird in der zweiten Saisonhälfte sicher alles geben, um selbst seinen ersten Sieg einzufahren.

Tags:
125cc, 2008

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