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Schwantz vom Indianapolis MotoGP Circuit begeistert

Schwantz vom Indianapolis MotoGP Circuit begeistert

Der ehemalige 500ccm Weltmeister Kevin Schwantz war dabei, als der erste MotoGP Test in Indianapolis über die Bühne ging, und zeigte sich in jeder Hinsicht von den Arbeiten an der geschichtsreichen Rennstrecke begeistert.

Sieben MotoGP Vertreter waren in dieser Woche am Indianapolis Motor Speedway im Einsatz und alle waren sich einig mit ihrem Lob über den neuesten Zugang im WM-Kalender. Während die Piloten eifrig Daten für den ersten Red Bull Indianapolis Grand Prix am 14. September sammelten, verfolgte der ehemalige MotoGP Weltmeister Kevin Schwantz als Mentor von Suzuki Pilot Ben Spies das Geschehen. Die MotoGP Legende Schwantz hatte aber auch seine eigenen positiven Ansichten über dem neuen Rundkurs.

`Meiner Meinung nach ist das Layout großartig! Die Zuschauer, die hierher in die Vereinigten Staaten kommen werden, werden zum ersten Mal die Klassen 125ccm, 250ccm, und MotoGP alle zusammen hier am Indianapolis Motor Speedway sehen – im Mekka des Motorsports- es ist einfach toll,´ sagte der Amerikaner bei der `MotoGP 101´ Medientagung am Mittwoch.

Der MotoGP Weltmeister 1993 ging nicht leichtfertig mit seinem Lob um und war sogar ursprünglich skeptisch über die Integration des Rundkurses in das typische Layout des Indy 500 Ovals. Abgesehen von den Schwierigkeiten eines solchen Projektes, hatte Schwantz über die durchgeführten Arbeiten an der legendären Rennstrecke nur Gutes zu sagen.

`Wir sprachen von einem Rennen innerhalb eines Ovals oder auf einem Speedway. An solchen Orten ist es normallerweise schwierig einen Rundkurs zu bauen. Diese Strecke hier beinhaltet alles und es gibt auch keine beschnittenen Kurven. Es wurde alles unternommen, um hier für die bestmögliche Motorradveranstaltung der Vereinigten Staaten zu sorgen.´

Die symbolische Hauptgerade, einer der Längsten im WM-Kalender und eine, die auch das Durchschalten der Gänge fast aus dem Stillstand beinhaltet, sollte am Renntag des Red Bull Indianapolis Grand Prix mit Ausbeschleunigungsduellen und Überholmanövern für einiges an Unterhaltung sorgen. Auf die Frage der besten Stellen zum Überholen, erkennt Schwantz sowohl die Gerade, als auch die einzigartige erste Kurve als wahrscheinlich geeignetste Stellen für ein Überholmanöver.

`Am Eingang zu Kurve Eins bietet sich eine Gelegenheit, wo die Jungs nicht unbedingt ein hartes Ausbremsmanöver hinlegen müssen, sondern die Linie halten und mit etwas mehr Schwung kann man sich vor einem anderen Fahrer setzen,´ analysierte er diese Stelle.

`Danach muss man sich auf den äußeren Streckenrand tragen lassen und diese Linie bis zur nächsten engen Rechtskurve, die dann folgt, halten. Um nicht zu sagen, dass es unmöglich ist, aber es verlangt etwas Mut, um es dort zu probieren.´

Ob Spies besagter mutiger Mann am 14. September sein wird, kann Schwantz aus der Rizla Suzuki Box mit verfolgen. Der Amerikaner bleibt aber vorerst in seiner Rolle als Riding Coach für einen weiteren Tag in Indianapolis, um die erste Testsession der Red Bull AMA Rookies am IMS heute Donnerstag zu beobachten.

Tags:
MotoGP, 2008, Kevin Schwantz

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