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Bradls Sieg erhält die Familientradition

Bradls Sieg erhält die Familientradition

Stefan Bradls erster 125er-Sieg am vergangenen Sonntag war ein weiterer denkwürdiger Moment für das Familienalbum.

Für den 125er-Fahrer Stefan Bradl hatte sein erster Grand Prix Sieg in Brünn am vergangenen Wochenende doppelte Bedeutung. Einerseits trug sich der Teenager mit seinem Sieg in der Tschechischen Republik in die Liste jener Leute ein, die 2008 ihren ersten Sieg in der Achtelliterklasse eingefahren haben, andererseits trat er damit auch dem Siegerclub in seiner Familie bei.

Bradls Vater Helmut ist ehemaliger 250er-Vizeweltmeister und war 1991 besonders erfolgreich - inklusive eines Sieges auf einer Viertelliter-Honda in Brünn. Der erste Sieg seines Sohnes hat nun die Sieg-Tradition innerhalb der Familie in die zweite Generation ausgedehnt. Dem jüngeren Bradl war das natürlich nicht entgangen. `Ich bin wirklich glücklich, dass wir nun zwei Leute in der Familie haben, die einen Grand Prix gewonnen haben. Es war ein großartiger Tag´, sagte der Grizzly Gas Kiefer Racing Fahrer nachdem er die Momente auf dem Podest genießen durfte.

`Ich hatte einen sehr guten Start und nachdem ich vorne gelegen war, konnte ich die Lücke kontrollieren. Das Wochenende war wegen eines technischen Problems wirklich hart für mich, aber das haben wir im Warm-up am Sonntag gelöst.´

In der Box des Teams war ein weiterer Deutscher, der in der Weltmeisterschaft für Furore gesorgt hat. Ralf Waldmann - der in den Jahren zwischen den beiden Bradls im Einsatz war - ist nun Mitarbeiter bei Grizzly Gas Kiefer Racing und war verständlicherweise überglücklich über den ersten Sieg für die Mannschaft.

`Es ist so gut, Stefan ganz oben auf dem Podest zu sehen. Sein Vater hat hier gewonnen und ich habe auch sehr gute Ergebnisse in Brünn geholt. Jetzt ist er Mitglied des Clubs! Die Maschine hatte hier einen guten Leistungs-Level und Stefan ist ein tolles Rennen gefahren; er sah, dass Mike di Meglio am Ende näher kam und hat einfach noch etwas mehr gepusht.´

Bradl ist in diesem Jahr als Vollzeitfahrer in die 125er-WM zurückgekehrt, nachdem er Anfang 2007 beinahe schon den Helm an den Nagel gehängt hätte. Momentan liegt er auf Rang drei in der 125er-Weltmeisterschaft.

Tags:
125cc, 2008, CARDION AB GRAND PRIX ČESKÉ REPUBLIKY, Stefan Bradl, Grizzly Gas Kiefer Racing

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