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Denning und Vermeulen analysieren den Brünn-Test

Denning und Vermeulen analysieren den Brünn-Test

Nach einem erfolgreichen Grand Prix in der Tschechischen Republik verließ das Rizla Suzuki Team Brünn in guter Stimmung, nachdem man bei den Tests weitere Fortschritte gemacht hatte.

Dank eines dritten Podestplatzes in Folge für die Rizla Suzuki Mannschaft - diesmal durch Loris Capirossi in Brünn - war Team Manager Paul Denning mit der Arbeit seiner Leute am Sonntag zufrieden. An den zwei voll gepackten Testtagen Montag und Dienstag sollten dann weitere Verbesserungen folgen. In Abstimmung mit Bridgestone machten sich Capirossi und Chris Vermeulen auf die Suche nach mehr Reifenhaltbarkeit - in diesem Bereich hatten sie 2007 und auch dieses Jahr in den letzten Rennphasen Probleme.

Außerdem hatte Suzuki noch ein neues Chassis gebracht. Ursprünglich war es für die 2009er GSV-R800 vorgesehen, doch das Update brachte unmittelbar positives Feedback und könnte daher abhängig von der Verfügbarkeit bereits auf die aktuelle Maschine kommen. Denning erklärte dazu: `Wir haben uns nicht so sehr auf die Zeiten über eine Runde konzentriert. Wir haben versucht, die Haltbarkeit am Vorderreifen auszubauen. Bridgestone hat hier bei den Reifen großartige Arbeit geleistet, aber auf einigen Strecken hatten wir gegen Rennende ein paar Einschränkungen. Unsere Maschine hat den Vorderreifen mehr aufgebraucht als die von anderen Herstellern auf Bridgestones. Jetzt haben wir ein paar interessante Lösungen dafür gefunden.´

Capirossi und Vermeulen beendeten den Test-Dienstag auf den Rängenr drei und vier und Denning meinte weiter: `Wir haben auch ein neues Chassis probiert, von dem wir hoffen, dass es den Grip beeinflusst. Das hat auch gute Resultate gebracht. Dieser Test in Brünn hat sich weniger um die Ergebnisse hier gedreht, es ging darum, die beste Richtung für die 2009er-Maschine zu finden und das war der erste Schritt, um die Informationen zu bekommen.´

Denning konnte auch seinen beiden aktuellen Fahrern einigermaßen gute Neuigkeiten überbringen, was ihren Verbleib beim Team für nächstes Jahr betraf. `Wir haben immer gesagt, dass wir mit unseren Fahrern glücklich sind und dass wir das Niveau unserer Maschine verbessern müssen. Dann würde ihr Level auch besser werden. Wir sind nahe dran, für beide Fahrer die richtigen Schritte zu setzen, also hoffen wir, dass wir in Misano etwas bestätigen können oder kurz danach.´

Aus Vermeulens Sicht hat sich die Testarbeit auch ausgezahlt, nachdem er am Sonntag im Rennen von Platz zwei und Runde sieben und acht letztendlich auf Position sechs zurückgefallen war. Er sagte: `Wir hatten ein paar Chassis-Modifikationen von Suzuki und Bridgestone hat sehr hart gearbeitet. Wir hatten während des GP-Wochenendes den Speed, aber wir konnten ihn nicht 22 Runden durchhalten. Wir haben das Gefühl, als ob wir beim Test Fortschritte gemacht haben.´

Zu seinem guten Gefühl mit dem neuen Chassis musste Vermeulen anmerken: `Ich habe darum gebeten, das neue Chassis ab Misano verwenden zu können und obwohl ich noch keine Antwort bekommen habe, ob es zur Verfügung stehen wird, hoffe ich, dass ich es verwenden kann.´ Und zu seinen Zielen für den Rest der Weltmeisterschaft meinte er: `Das Ziel sind die Top Fünf. Ich bin im Moment auf Platz sieben, aber (Jorge) Lorenzo auf Platz vier ist nicht weit weg. Wenn wir ein paar gute Rennen haben und in die Top Fünf kommen, dann denke ich, dass wir mit dem Paket, das wir haben, eine sehr gute Saison erleben werden.´

Tags:
MotoGP, 2008, Chris Vermeulen, Rizla Suzuki MotoGP

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