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Barbera über den `Kampf von Misano´

Barbera über den `Kampf von Misano´

Am Ende war er Dritter, doch Hector Barbera hätte in Misano auch seinen ersten Saisonsieg einfahren können - nichtsdestotrotz war er einer der Hauptdarsteller.

Nachdem er zum zweiten Mal in diesem Jahr von Pole starten durfte, war Hector Barbera für den Gran Premio Cinzano di San Marino e della Riviera di Rimini in der 250er-Klasse doch einigermaßen zuversichtlich. Der Fahrer vom Team Toth Aprilia versuchte zu Beginn des Rennens vorne weg zu fahren, musste dann aber doch hart gegen Marco Simoncelli kämpfen - nicht zum ersten Mal in diesem Jahr.

`Es war ein guter Podestplatz´, sagte Barbera. `Ich denke, ein gutes Podium hat man, wenn man gewonnen hat oder wenn man das ganze Wochenende gute Arbeit abgeliefert hat. Dieses Mal lag es nicht in unseren Händen, als der entscheidende Moment da war. Ich wollte wegkommen, aber konnte keine sehr schnelle Pace halten und Simoncelli ging vorbei. Er kam vorne aber auch nicht weg. Er kam mir in die Quere und ich war wieder vorne. Danach haben wir uns in einen Kampf verstrickt, uns gegenseitig am Limit überholt und das hat uns beide langsamer gemacht, wodurch alle Anderen wieder aufgeholt haben.´

`Es war schade, denn ich wäre gerne in die letzte Runde gegangen und hätte so gekämpft; wirklich sauber. Aber Simoncelli hat außerhalb der Rennlinie gebremst und ist gestürzt.´ Simoncelli konnte seine Maschine aber wieder aufheben und wurde Sechster. Ein weiterer Lokalmatador verstrickte sich ebenfalls in einen Kampf mit Barbera, diesmal endete das ganze aber nicht nur mit einem Sturz, sondern auch mit einer Aufgabe für Mattia Pasini. Beide Italiener waren danach doch einigermaßen schlecht auf Barbera zu sprechen.

Über sein Duell mit Polaris World Fahrer Pasini meinte Barbera: `Das war traurig für Pasini. Er ließ eine Lücke und ich habe mich da hinein geschoben. Es ist eine schnelle Kurve und er war genau neben mir. Er hatte die Tür offen gelassen, versuchte die Linie zuzumachen und ich war in seinem Weg. Das war ein Rennzwischenfall. Ich habe von mir aus Entschuldigung gesagt, aber vielleicht lagen wir auch beide falsch. Das ist Racing.´ Der vierte Podestplatz des Jahres hat Barbera auf Rang vier in der Weltmeisterschaft gebracht, 48 Punkte hinter WM-Spitzenreiter Simoncelli und 21 Zähler hinter dem Drittplatzierten Alvaro Bautista, der am Sonntag das Rennen gewonnen hat.

Tags:
250cc, 2008, Hector Barbera, Team Toth Aprilia

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