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West glänzt am verregneten Eröffnungstag in Indianapolis

West glänzt am verregneten Eröffnungstag in Indianapolis

Anthony West ging aus einem durch und durch verregneten ersten Trainingstag am Indianapolis Motor Speedway als schnellster Fahrer hervor.

Am ersten Trainingstag der MotoGP-Weltmeisterschaft in Indianapolis verlagerte sich die Aufmerksamkeit weg von der schönen neuen Strecke hin zum nicht so schön grauen Himmel. Denn es goss über der amerikanischen Strecke als die 800er-Maschinen durch den Brickyard fuhren.

Während nicht besonders viele Fahrer mit diesen Bedingungen eine Freude hatten, da sie ihre Maschinen von null auf abstimmen mussten, konnte sich Regenspezialist Anthony West auf seiner Kawasaki Ninja ZX-RR ein wenig austoben. Der Australier ist dafür bekannt, dass er sich schnell an neue Strecken gewöhnt und seine Fähigkeit im Nassen ließ ihn auch nicht im Stich. In der ersten Session konnte er eine 1:53.034 fahren und auch im zweiten Training bei noch stärkerem Regen war er der Schnellste - seine Zeit war da allerdings langsamer.

Der Kawasaki-Pilot wollte die Beobachter natürlich beeindrucken, ist er doch noch auf der Suche nach einer Maschine für 2009. Zumindest hat er sich mit seiner Leistung vom Freitag einen Platz in den Highlight-Segmenten gesichert, als er einen riesigen Highsider im freien Training auf spektakuläre Art und Weise abfangen konnte. Da sich das meteorologische Bild an diesem Wochenende kaum ändern dürfte, könnte West einer der Profiteure des Wetters sein.

Da in der zweiten Session kaum einer der Fahrer seine Zeit verbessern konnte, behielt Alex de Angelis seinen zweiten Platz in der kombinierten Zeitenliste - eine Zehntel hinter West. Der Fahrer von San Carlo Honda Gresini hat am Nachmittag aber hart gepusht, kam mit seiner Satelliten RC212V auch von der Strecke und musste durchs Gras.

Der regierende Weltmeister Casey Stoner schien von seinem Sturz am Morgen nicht zu sehr durchgeschüttelt zu sein und führte seine Eingewöhnung an Indianapolis ungestört fort. Er behielt am Ende auch die drittbeste Zeit des Freitags. Andrea Dovizioso war der bestplatzierte Michelin-Fahrer und lag damit vor den Bridgestone bereiften Kawasaki- und Suzuki-Fahrern John Hopkins und Chris Vermeulen.

Jorge Lorenzo, die Lokalmatadore Nicky Hayden und Ben Spies, sowie Toni Elias schlossen die Top Ten ab. WM-Spitzenreiter Valentino Rossi wirkte in der zweiten Session des Tages um einiges sicherer, obwohl er einmal in Richtung der ersten Steilkurve des Ovals von der Strecke kam, die nicht zum Layout des MotoGP-Kurses gehört.

Der einzige Fahrer, der sich gegenüber dem Morgen verbessern konnte, war Dani Pedrosa von Repsol Honda, der sich an seine neuen Bridgestone-Reifen, einen neuen Motor und die neue Strecke gewöhnen musste. Der am schlechtesten platzierte Amerikaner war Colin Edwards auf Rang 15. Aber statt auf dem `Texas Tornado´ lag das Hauptaugenmerk des Tages auf der Ankunft von Hurrikan Ike, der Indiana während des Wochenendes treffen könnte.

Tags:
MotoGP, 2008, RED BULL INDIANAPOLIS GRAND PRIX, FP2

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