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Burgess blickt auf Rossis wundervolles Indianapolis- Wochenende zurück

Burgess blickt auf Rossis wundervolles Indianapolis-
Wochenende zurück

Valentino Rossis Crew-Chief Jeremy Burgess sagt, dass sich sein Schützling der historischen Bedeutung seiner Pole Position und seines Sieges beim ersten Rennen in Indianapolis sehr wohl bewusst war.

Nach einem äußerst erfolgreichen Abstecher auf die neue MotoGP-Strecke in Indianapolis war Jeremy Burgess erwartungsgemäß hellauf begeistert von der Leistung seines Schützlings Valentino Rossi.

Trotz des miesen Wetters bot Rossi den Hardcore-Rennfans, die sich Hurricane Ike zum Trotz an den IMS begaben, eine tolle Show. Gleichzeitig brachte er sich selbst in Reichweite eines sechsten MotoGP-Titels. Rossi führte mit fast sechs Sekunden Vorsprung als das Rennen abgebrochen und zum siebten Mal in dieser Saison zum Sieger erklärt wurde.

Burgess blickte mit motogp.com auf das historische Indy-Wochenende zurück: `Es war toll, es ist eine wundervolle Strecke. Am Freitag war es nass, aber wir konnten am Samstag etwas im Trockenen fahren und hatten eine gute Qualifikation mit der Pole Position, dann gewannen wir das Rennen und holten mit der schnellsten Rennrunde einen neuen Rundenrekord - es ist also gut gelaufen. Leider ging es nicht über die volle Distanz, aber ich glaube, die Fans bekamen trotzdem einen Eindruck davon, was die MotoGP ausmacht.´

Im Bezug auf Rossis Rennstrategie unter den schwierigen Bedingungen sagte Burgess: `Die Taktik war ziemlich genauso wie bei allen Regenrennen. Es ist immer besser, wenn man eine freie Strecke vor sich hat. Wir waren auf anderen Reifen als Nicky, also mussten wir all das berücksichtigen und abwarten, wo wir stärker waren und wo nicht. Am Start waren wir etwas konservativ, danach arbeiteten wir uns aber bis auf den zweiten Platz nach vorne und als sich die Möglichkeit ergab, hat er Nicky überholt.´

Rossi startete, aufgrund seiner Pole-Zeit von 1:40.776 Minuten, beim Red Bull Indianapolis Grand Prix nicht nur von der Spitze des Feldes, der Italiener setzte in Runde 15 des Regenrennens auch in 1:49.668 Minuten die schnellste Rundenzeit. Der Doktor war fest entschlossen, als Erster seinen Namen in die Geschichtsbücher der berühmten amerikanischen Strecke einzutragen.

`Er wollte Spaß haben´, verriet Burgess. `Ich glaube, er hat das Rennen genossen und ging garantiert mit dem Ziel ins Rennwochenende, auf der Pole zu stehen und das Rennen zu gewinnen. Das konnte ich aus seinem Fahrstil ablesen, er wollte nicht nur mitfahren, er wollte gewinnen - es war wundervoll.´

Sollte Rossi beim nächsten Rennen in Motegi Vierter werden oder noch besser abschneiden hat er den WM-Titel im Sack. Da Burgess aus Adelaide stammt und mit Alex Briggs und Gary Coleman noch weitere Australier im Team arbeiten, wäre die Enttäuschung sicher nicht allzu groß, wenn man den Titel erst eine Woche später in Philipp Island gewinnen würde - dort holte sich Rossi schon 2004 einen WM-Titel. Übrigens würde sich wohl auch Brent Stephens dort wohler fühlen, er stammt gleich aus der "Nähe", aus Neuseeland.

`Es ist noch nicht vorbei, aber man muss zugeben, dass wir es in der Hand haben´, sagte Burgess. `Es ist gut, jetzt nach Motegi zu kommen und dann nach Philipp Island, wo er die Strecke liebt. Da wir ein `australisches´ Team haben, wäre es toll, als Weltmeister nach Philipp Island zu reisen, oder dort den Titel zu feiern.´

Tags:
MotoGP, 2008, Valentino Rossi, Fiat Yamaha Team

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