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Nach dem Indy-Frust: Capirossi peilt starke Verbesserung an

Nach dem Indy-Frust: Capirossi peilt starke Verbesserung an

Rizla Suzuki-Pilot Loris Capirossi war froh, als sein schwieriges Wochenende beim Red Bull Indianapolis Grand Prix vorbei war.

Trotz seiner großen Erfahrung aus 277 Grand Prix und Rennen für vier verschiedene Hersteller in 19 WM-Jahren kam Loris Capirossi in Indianapolis nie so richtig in Fahrt.

Das Erlernen der neuen Strecke bei Wind und Regen war eine schwierige Aufgabe für den Italiener, der sich in den letzten Rennen einer von Verletzungen geplagten ersten Saison mit Rizla Suzuki in den vorderen Rängen der Gesamtwertung festkrallen möchte.

Beim ersten Besuch auf dem IMS qualifizierte er sich als 13. Doch Capirossis Wochenende kam vom Regen in die Traufe: er rutschte in der ersten Kurve auf den letzten Platz zurück.

Der 35-Jährige überholte drei Gegner, kam jedoch nicht mehr in die Punkteränge, bevor die rote Flagge das Rennen wegen zu hoher Windgeschwindigkeiten vorzeitig beendete.

Mit motogp.com sprach Capirossi hinterher über das Rennen: `Es war ein echt seltsames Wochenende für mich. Ich fand nie ein gutes Setup. Alle fünf Minuten hat sich das Wetter verändert und ich hatte nie die Zeit, um am Motorrad zu arbeiten. Während des Warm-Ups war es trocken und dann im Rennen war es so schlecht.´

`Es begann nicht allzu schlecht, aber dann drängte mich jemand in der ersten Kurve nach draußen und ich war Letzter. Ich versuchte Positionen gutzumachen, aber das Rennen war richtig schlecht. Ich bin froh, dass das Wochenende vorbei ist.´

Für den Rest der Saison ist alles drin: weitere schwache Ergebnisse könnten ihn aus den Top-12 heraus werfen, ein gutes Finish könnte aber auch einen 7. oder 8. Platz im Gesamtklassement ergeben - so eng ist der Wettkampf im Mittelfeld.

Capirossi stand in diesem Jahr nur einmal auf dem Podium, bei seinem dritten Platz in Brünn. Im letzten Jahr holte er in seiner fünften Ducati-Saison vier Podestplätze. Seinen einzigen Sieg holte er 2007 auf jener Strecke, die als nächstes im Kalender steht: in Motegi. Im letzten Jahr schaffte er dort einen beeindruckenden Sieg-Hattrick.

Seine starken Ergebnisse in Japan treiben Capirossi zu einem starken Schlussspurt an. Der ehemalige 125er und 250er Weltmeister sagt: `Ich habe tolle Erinnerungen an Motegi. Ich habe dort die letzten drei Rennen gewonnen, also reise ich gerne dorthin. Ich werde wieder mein Bestes geben.´

Auch in Motegi wird die GSV-R800 weiter verbessert. Die neue Suzuki für 2009 wird Capirossi aber erst nach Saisonende fahren. `Wir müssen noch viel arbeiten, besonders am Motormanagement und dem Chassis, deshalb behalten wir das aktuelle Bike bis zum Saisonende. Danach werden wir ab Valencia das neue Motorrad haben und mit der Arbeit für nächstes Jahr beginnen.´

Derweil gab Suzuki bekannt, dass Capirossi nach dem Ende der MotoGP-Saison zwei gegen vier Räder eintauschen und am 8. November bei der Suzuki Tempest Rallye in Großbritannien teilnehmen wird.

Das Event besteht aus 80 Kilometern kniffliger Schotterprüfungen in Wäldern und Militärtrainingsgebieten rund um Aldershot in Südengland. Capirossi wird in der letzten Runde der britischen Einheits-Rallye-Serie einen Suzuki Swift Sports Cup fahren. In dem Auto kommt ein 1,6 Liter, 125 PS VVT-Motor zum Einsatz, der in der Zentrale des Suzuki UK Rallye Teams in Milton Keynes aufgebaut wurde.

Tags:
MotoGP, 2008, Loris Capirossi, Rizla Suzuki MotoGP

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