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Toseland gibt sich nach Indy pragmatisch

Toseland gibt sich nach Indy pragmatisch

Tech3-Yamaha-Pilot James Toseland möchte seine unkonstanten Leistungen in den letzten vier Rennen seiner Debütsaison hinter sich lassen.

Nach dem historischen ersten Besuch der MotoGP auf dem Indianapolis Motor Speedway liegen in James Toselands Debütsaison nur noch vier Rennen vor dem Briten. In diesen möchte er das schwierige Wochenende in den Staaten vergessen machen und wieder in die Spitze vorstoßen.

Der Tech3-Yamaha-Fahrer wird sein Indy-Abenteuer nicht in bester Erinnerung behalten. Er hatte Schwierigkeiten, die Strecke zu lernen und seine YZR-M1 auf den neuen Kurs abzustimmen, zudem erlebte er ein schwieriges Rennen, das durch den starken Regen am Freitag und Sonntag nicht erleichtert wurde.

`Die Bedingungen waren der reinste Horror´, sagte Toseland nach dem Rennen. `Die Veranstalter haben richtig reagiert und das Rennen abgebrochen. Die Bedingungen waren zu diesem Zeitpunkt unfahrbar. Es war unglaublich. Der Regen war nicht so schlimm, auch wenn sich in Turn One einige Pfützen bildeten, aber der Wind wurde so stark, dass es Abdeckungen die Boxengasse hinunterwehte. Der Wind war also richtig stark.´

Insgesamt beurteilte er sein Wochenende so: `Nach Misano, wo ich wieder in den Top-6 gelandet war, kam ich hier voller Selbstbewusstsein an. Das Qualifying lief nicht allzu schlecht mit P10, aber wir machten einen Fehler bei meinen Qualifyingreifen, so dass ich eigentlich in den ersten beiden Reihen hätte stehen müssen. Wenn es am Sonntag trocken gewesen wäre, hätten wir ein Wörtchen mitgeredet.´

Das Rennen, das von den Ausläufern des Hurricanes Ike beeinflusst wurde, sah einen ordentlichen Start von Toseland, der sich auf Platz 8 verbesserte. Nach sechs Runden ging es jedoch wieder rückwärts. Eine unpassende Reifenwahl und ein nicht ganz perfektes Setup für die langsam abtrocknende Strecke bewirkten den Rückfall des Briten.

Als die rote Flagge das Rennen und Toselands Leiden beendete, belegte Toseland nur Platz 18. `Zunächst dachte ich, dass es ziemlich gut laufen würde, aber es regnete nicht im Mittelteil des Rennens und so trocknete die Strecke ab und meine Einstellung war ein bisschen zu weich für diese Bedingungen. Gegen Ende regnete es erneut, aber dann wurde das Rennen leider beendet, das war frustrierend.´

Toseland stand in diesem Jahr vor einer großen Herausforderung. Anders als seine Rookie-Kollegen Jorge Lorenzo, Andrea Dovizioso und Alex de Angelis kam er nicht aus einer der kleineren Grand Prix-Klassen, weshalb er rund die Hälfte der Strecken erst lernen musste.

Er erwischte einen guten Start in die Saison, indem er die ersten sieben MotoGP-Rennen in den Top-6 beenden konnte. Seit seinem enttäuschenden 17. Platz beim Heimspiel in Donington schaffte er es nur einmal in Misano in die Top-6.

`Motegi ist die letzte der acht Strecken, die ich lernen muss. Das wird erneut ein hartes Wochenende. Ich wünsche mir konstantes Wetter, wofür ich schon das gesamte Jahr bete. Aber bislang lief es meistens nicht, wie ich es wollte. Ich glaube, es gab nur zwei Rennen, wo es nicht geregnet hat.´

`Für Philipp Island bin ich sehr zuversichtlich. Dort war ich in der Vergangenheit gut und in Malaysia habe ich im Winter getestet. Auch in Valencia bin ich schon einige Kilometer gefahren, also kann ich die Saison hoffentlich stark abschließen.´

Tags:
MotoGP, 2008, James Toseland, Tech 3 Yamaha

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