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Auf Pedrosa wartet das Honda-Heimrennen

Auf Pedrosa wartet das Honda-Heimrennen

Dani Pedrosa fühlt sich `recht zuversichtlich´ bevor es zum wichtigsten Rennen des Jahres für Honda geht.

Dani Pedrosa von Repsol Honda wird in Motegi am kommenden Wochenende versuchen, die Ehre des Herstellers hochzuhalten. Seine Arbeit im Regen von Indianapolis könnte ihm dabei durchaus behilflich sein. Zwar ist der Spanier immer noch dabei, sich an den Motor mit pneumatischen Ventilen und die Bridgestone-Reifen zu gewöhnen, mit denen er in Indianapolis erstmals unterwegs war, aber er fühlt sich vor dem 15. Rennen durchaus zuversichtlich.

`Indianapolis war ein wichtiges Wochenende für uns, da wir viel Arbeit bei verschiedenen Wetterbedingungen machen konnten. Dadurch war es zwar recht schwierig, aber wir konnten Erfahrungen bei verschiedenen Bedingungen gewinnen, also konnten wir im Nassen und im Trockenen auch etwas über die neue Maschine und die Reifen lernen´, sagt Pedrosa, der bei seinem ersten Rennen auf amerikanischen Boden in diesem Jahr Achter geworden war - in Laguna Seca hatte er wegen einer Handverletzung aussetzen müssen.

`Ich hoffe, wir können die gewonnenen Daten nutzen, um ein gutes Ergebnis beim Heimrennen von Honda einzufahren. Ich fühle mich für Japan recht zuversichtlich. Motegi ist eine jener Strecken, die ich mag, denn der Belag hat guten Grip und nicht so viele Wellen.´

Aktuell konnte Pedrosa seit fünf Rennen nicht mehr auf das Podest fahren - seine längste Durststrecke seit seinem ersten Podiumsplatz im Jahr 2001. Ein Blick in die Vergangenheit wird ihm wohl auch nicht so gefallen, hatte der Spanier doch bei beiden MotoGP-Ausflügen auf den Twin Ring Motegi Unfälle; 2006 traf er sich mit Colin Edwards in Kurve zwei (am Ende wurde er Siebter) und voriges Jahr erlitt er einen der spektakulärsten Highsider der Saison, als die Strecke nass wurde. Seine Pole Position vom vorigen Jahr zeigt aber, dass Pedrosa den Speed hat, um in Japan gut abzuschneiden und ihm könnte sein Vertrauen in die Bridgestones helfen.´

`Es ist wichtig, gute Bremskraft zu haben und auch gute Beschleunigung, was bedeutet, die Reifen sind sehr wichtig, da man spät in die Kurven rein bremsen und stark aus ihnen heraus beschleunigen muss´, sagt der WM-Zweite des Jahres 2007. `Mein Lieblingssektor ist der mittlere, wo es den Hügel hinauf zum höchsten Punkt geht. Um eine schnelle Runde zu schaffen, muss man die Bremspunkte absolut korrekt treffen und der letzte Sektor ist wohl der wichtigste für eine gute Zeit. Es ist die Art Strecke, wo man einen aggressiven Fahrstil braucht.´

Pedrosa hat in Motegi bereits für Honda gewonnen. Das war 2002 und 2004, als er in der 125er- und dann in der 250er-Klasse unterwegs war.

Tags:
MotoGP, 2008, A-STYLE GRAND PRIX OF JAPAN, Dani Pedrosa, Repsol Honda Team

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