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Der MotoGP-Titel könnte in Motegi vergeben werden

Der MotoGP-Titel könnte in Motegi vergeben werden

Der A-Style Grand Prix von Japan am 28. September ist für WM-Spitzenreiter Valentino Rossi die erste Chance, seinen sechsten Titel zu holen. Für Casey Stoner ist es die letzte Chance.

Die MotoGP-Weltmeisterschaft biegt auf die Zielgerade ein und es geht an die letzten Übersee-Rennen, bevor das Finale in Valencia ansteht. Dabei wird der Twin Ring in Motegi am 28. September Gastgeber für das 15. Rennen der Saison 2008, wenn dort der A-Style Grand Prix von Japan ausgetragen wird.

Bei diesem Rennen könnte der Weltmeister 2008 bereits gekürt werden und im Gegensatz zum Vorjahr ist es diesmal Valentino Rossi, der die Chance darauf hat, sich in Japan die Weltmeisterschaft zu sichern - im Vorjahr war es noch Casey Stoner gewesen. Rossi kommt mit einem Vorsprung von 87 Punkten nach Motegi und hat sich beim Rennen in Indianapolis noch dazu die Ehre gesichert, der siegreichste Fahrer der Königsklassen-Geschichte zu sein und seine Siegesserie von vier Rennen auszubauen. Der Italiener braucht nur noch einen dreiten Platz in Japan, um den Titel endgültig zu sichern.

Das muss aber noch nicht heißen, dass bereits alles gegessen ist. Voriges Jahr verlor Rossi im MotoGP-Rennen den Titel, als er mit einem Problem auf Rang 13 zurückfiel und es Stoner dadurch erlaubte, nicht weiter vorne ankommen zu müssen als auf Rang sechs. Rossi hat bislang erst einmal in Motegi gewonnen und das war auf der 500er-Honda im Jahr 2001. Dieses Jahr kann er es sich allerdings leisten, dass Stoner seinen ersten Sieg in Japan holt. Der Australier seinerseits könnte beim Rennen seiner letzten Chance fast genau ein Jahr nachdem er den Titel in Motegi gewonnen hat, denselben wieder verlieren.

Stoner mag zwar nur eine sehr kleine Chance haben, Rossis sechsten MotoGP-Titel zu verhindern, aber der zweite Rang in der Saison 2008 ist dafür durchaus in Reichweite. Der Ducati-Fahrer hat einen Vorsprung von sieben Punkten auf Repsol Honda Pilot Dani Pedrosa, der mittlerweile fünf Rennen nicht mehr auf dem Podest gestanden hat - die längste Podestpause in seiner GP-Laufbahn seit seinem ersten Podiumsplatz 2001.

Ein Fahrer, der in den vergangenen Wochen auf dem Podest stehen durfte, ist Jorge Lorenzo, Rossis Teamkollege bei Fiat Yamaha. Der Spanier hat sein Selbstvertrauen wiedergefunden, das nach einer Serie von Stürzen etwas angeschlagen war. In Misano und Indianapolis konnte er jeweils in die erste Startreihe und auf den dritten Platz fahren, womit er nach wie vor Außenseiterchancen auf Platz zwei und auch ein wenig Freiraum im Rennen um den Rookie of the year gewonnen hat.

Lorenzos Dauerrivale und Mit-Rookie Andrea Dovizioso war voriges Jahr im 250er-Rennen in Japan auf dem Podest und fuhr auch gleich noch die schnellste Rennrunde. Die Zukunft seiner JiR Team Scot Mannschaft - und damit wohl auch seine eigene - soll in Motegi bekanntgegeben werden.

Bereits auf ihren Plätzen für 2009 bestätigt sind Chris Vermeulen, Colin Edwards und Nicky Hayden, zwischen denen im Kampf um einen WM-Platz unter den Top Sechs nur 13 Punkte liegen. Während die beiden Erstgenannten ihre Verträge mit Suzuki und Yamaha verlängert haben, wurde kürzlich Haydens Wechsel von Honda zu Ducati bestätigt.

Lokalmatador Shinya Nakano und Toni Elias vom Alice Team vervollständigen die Top Ten in der Klasse, knapp vor Loris Capirossi, der in den vergangenen drei Jahren in Motegi gewonnen hat.

Tags:
MotoGP, 2008, A-STYLE GRAND PRIX OF JAPAN

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