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Phillip Island ist die `härteste Strecke´ für Michelin

Phillip Island ist die `härteste Strecke´ für Michelin

Die sehr eigene Natur der Strecke von Phillip Island macht sie zur schwierigsten in der Weltmeisterschaft, meint zumindest Reifenhersteller Michelin.

Wechselhafte Bedingungen und ein markantes Layout bedeuten, dass sich diejenigen, die den richtigen Reifen finden müssen, nicht immer auf Phillip Island freuen; und das obwohl es eine Lieblingsstrecke der Fahrer ist. Der Michelin-Direktor für Motorradsport, Jean-Philippe Weber, meint, dass die Strecke die schwierigste in der MotoGP ist und kann drei spezielle Herausforderungen herausgreifen, die sich dem französischen Hersteller stellen, wenn er die Reifen für Australien auswählen muss.

`Phillip Island ist die härteste Strecke, die wir in der MotoGP besuchen. Sie verlangt sehr viel von den Reifen. Wir verwenden für diese Strecke spezielle Hinterreifen, denn es ist wie nirgends sonst. Das Layout der Strecke ist aggressiv, nicht der Asphalt´, erklärt Weber. `Die Strecke hat viele schnelle Linkskurven, durch welche die Fahrer viel Seitenlage fahren und viel Gas benutzen. Dadurch kommt viel Temperatur in den Hinterreifen. Die Kurven, die am meisten Temperatur in die Reifen bringen, sind der Southern Loop und die letzte Kurve auf Start und Ziel hin.´

`Die andere Herausforderung auf Phillip Island ist das asymmetrische Layout der Strecke. Es ist so asymmetrisch wie Valencia, aber fordernder. Es gibt wenige Rechtskurven, also ist es wichtig, dass man auf der rechten Reifenseite eine gute Aufwärmphase hat. Die Mischung auf der linken Seite der Hinterreifen ist daher sehr hart, während sie rechts mittel bis mittelweich ist. Die Vorderreifen haben es nicht so schwer, also verwenden wir vorne mittlere Mischungen.´

Die Bedingungen beim Rennen in Japan waren recht angenehm für die MotoGP, aber Australien kann oft mit sehr kalten Temperaturen und starken Winden aufwarten. Das bringt Probleme mit sich, wenn es darum geht, die Reifen warm zu halten. `Die dritte große Herausforderung auf Phillip Island ist das Wetter, das recht unberechenbar sein kann. Die Bedingungen können zu dieser Jahreszeit recht kühl sein, vor allem während der Sessions am Morgen. Das ergibt die nächste Sache, mit der wir umgehen müssen: große Temperaturunterschiede zwischen dem Morgen und dem Nachmittag. Die Warm-up-Leistung ist vor allem in der Morgen-Session entscheidend.´

Tags:
MotoGP, 2008, AUSTRALIAN GRAND PRIX

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