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Kawasaki Racing bekommt aus Japan grünes Licht für dritte Maschine

Kawasaki Racing bekommt aus Japan grünes Licht für dritte Maschine

Die Wahrscheinlichkeit einer dritten Kawasaki im MotoGP-Feld von 2009 ist größer geworden, nachdem die Pläne von Kawasaki Heavy Industries in Japan abgesegnet wurden.

Die Versuche, eine dritte Werks-Ducati in das Feld der Weltmeisterschaft 2009 zu bringen, haben einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht, nachdem das Management in Japan Michael Bartholemys Plänen für eine zusätzliche Maschine zugestimmt hat.

Der in Europa beheimatete Kawasaki Racing Competition Manager hat jetzt die Erlaubnis, den Verlauf der Gespräche über Sponsoren und das besonders wichtige Element des passenden Fahrers zu kontrollieren. Nach langen Verhandlungen könnte die Arbeit am Projekt nun rasch voranschreiten und letzte Details könnten bereits vor dem Polini Malaysian Motorcycle Grand Prix in zwei Wochen bekanntgegeben werden.

Am Samstagmorgen sagte Bartholemy auf Phillip Island gegenüber motogp.com: ` Es gab in den vergangenen Monaten viele Gespräche, viele Hochs und Tiefs. Wir hatten ein großes Treffen mit Carmelo (Ezpeleta, Geschäftsführer von Dorna) und unseren Präsidenten in Motegi und haben dann gesagt, wir würden in den kommenden zehn Tagen eine Ankündigung machen. Von unserer Seite ist nun klar, dass wir eine dritte Maschine bringen können. Wir haben die Ressourcen dafür bestätigt, wir können das Team zusammenstellen, wir haben die Ingenieure und alles Nötige. Jetzt müssen wir aber das Geld finden, um es zum Laufen zu bringen und wir müssen auch den Fahrer finden. Das werden die nächsten Schritte.´

Die Philosophie hinter dem Projekt wird so aussehen, dass Kawasaki die Maschine innerhalb der Werks-Struktur betreibt, die eigenen Techniker verwendet und sich zusätzliche Gelder und einen angemessenen Level an Management von einer dritten Partei holt, die Sponsorengelder mitbringt.

Bartholemy erhofft sich, dass das Projekt die Entwicklungsarbeit - und damit die Konkurrenzfähigkeit - der Ninja ZX-RR beschleunigt, die im kommenden Jahr im Werksteam von John Hopkins und Neuverpflichtung Marco Melandri gefahren wird.

`Wir müssen uns jetzt mit den Leuten treffen, die wir auch in der Lage dazu sehen, so ein Projekt zu mitzumachen´, fügte Bartholemy hinzu. `Wir haben einen Fahrer im Kopf, der helfen könnte, dieses Projekt schnell zu entwickeln, damit wir alle Maschinen nächstes Jahr auf ein besseres Niveau bringen können. Das müssen wir in den kommenden Tagen nun auch fixieren.´

Tags:
MotoGP, 2008, AUSTRALIAN GRAND PRIX, Kawasaki Racing Team

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