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Suzuki-Wildcard für Aoki beim Südostasien-Trip

Suzuki-Wildcard für Aoki beim Südostasien-Trip

Die Rizla Suzuki Stammpiloten Loris Capirossi und Chris Vermeulen begrüßen beim Polini Malaysian Motorcycle Grand Prix ihren Testfahrer Nobuatsu Aoki zurück im Team.

Nach den enttäuschenden Ergebnissen in Australien, wo Loris Capirossi und Chris Vermeulen die Plätze 10 und 15 belegten, möchte das Duo die Aufs und Abs dieser Saison mit einem positiven Saisonabschluss vergessen machen.

Auch in Malaysia wird Rizla Suzuki ein drittes Motorrad einsetzen. Nachdem Ben Spies in Laguna Seca und Indianapolis und Kousuke Akiyoshi in Japan eine Chance erhielten, ist nun Nobuatsu Aoki an der Reihe.

Das Suzuki Team blieb letzte Woche für einen Testtag in Phillip Island. Nach einem frustrierenden Heimrennen hofft Vermeulen, dass ihn die neuen Teile in Malaysia voranbringen werden.

Nach einem elften und einem siebten Platz bei seinen bisherigen Grand Prix in Malaysia sagt Vermeulen vor der diesjährigen Ausgabe: `Ich freue mich darauf, wieder nach Sepang zurückzukehren. Wir haben auf der Strecke schon getestet und gezeigt, dass die Suzuki dort gut funktioniert. Hoffen wir, dass uns einige der Testteile vom Phillip Island Test helfen werden. Es wird auch toll sein, Nobi (Aoki) dabei zu haben, um noch ein paar mehr Entwicklungsteile zu testen, die hoffentlich Loris und mir helfen werden. Wir werden sie im Rennteam hoffentlich bald einsetzen können.´

Capirossi kommt bereits zum zehnten Mal nach Sepang und kann auf zwei Siege (1999 bei den 250ern und 2005 in der MotoGP) sowie zwei Podestplätze (jeweils Zweiter in der MotoGP 2001 und 2006) zurückblicken. Dennoch warnte der Italiener vor einem möglichen Topspeed-Nachteil der Suzuki auf den langen Geraden in Malaysia.

`Ich bin ziemlich optimistisch für Sepang, da ich die Strecke sehr mag und wir dort in dieser Saison einige gute Tests hatten´, sagte Capirossi. `Das Bike hat dort gut funktioniert, also hoffen wir, dass die ganzen neuen Teile, die wir seitdem haben, uns bei der Rückkehr nach Malaysia helfen werden. Für uns wird es nicht einfach, weil es zwei sehr lange Geraden gibt, aber wir werden unser Bestes geben. Manchmal ist das nicht genug, um ein gutes Ergebnis einzufahren, also hoffen wir, dass die ganze Arbeit in der Fabrik uns helfen wird. Wir werden bei den nächsten beiden Rennen alles geben und dann sehen wir, was dabei herausspringt.´

Suzuki scheint alles Menschenmögliche zu unternehmen, um die Lücke zu den Rivalen zu schließen. Da passt Aoki gut ins Bild. Er hat die Spezialaufgabe, neue Teile für den 2009er 800er Prototyp zu testen, um diesen auf die Wintertests vorzubereiten.

Auch im letzten Jahr saß Aoki als Wildcard-Fahrer in Sepang auf einer GSV-R800 und belegte einen soliden 13. Platz. Der ehemalige WM-Stammfahrer freut sich auf seine Rückkehr in den GP-Zirkus: `Ich kann es kaum erwarten, nach Malaysia zu kommen. Ich bin sehr aufgeregt, in Sepang zu fahren und mit Loris und Chris zu arbeiten. Es ist mein erstes Rennen in diesem Jahr und ich genieße die Strecke, da ich dort schon hunderte von Testrunden gefahren bin.´

`Es wird ein sehr wichtiges Wochenende für mich, da ich viele neue Teile einsetzen werde, die hoffentlich gut arbeiten und den anderen Jungs schon bald helfen sollen.´

Tags:
MotoGP, 2008, POLINI MALAYSIAN MOTORCYCLE GRAND PRIX, Rizla Suzuki MotoGP

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