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Bridgestone und Michelin machen sich für Sepang bereit

Bridgestone und Michelin machen sich für Sepang bereit

Die Hitze an der Strecke von Sepang verlangt nach spezifischen Veränderungen bei den Reifenkonstruktionen, die Bridgestone und Michelin den MotoGP-Fahrern geben.

Sepang war immer einer der markanteren Kurse im MotoGP-Kalender und die extrem hohen Temperaturen dort könnten kaum ein größerer Unterschied zu dem Beinahe-Frost von Phillip Island sein. Während die Luftfeuchtigkeit die Teams und Reifenhersteller nie wirklich überrascht hat, brachte eine Neuasphaltierung vor dem Rennen im vorigen Jahr ein paar Unbekannte in den Polini Malaysian Motorcycle Grand Prix. Da der Asphalt nun Bridgestone und Michelin bekannt ist, kann man nur noch schnellere Runden erwarten.

`Die Strecke wurde vor dem Rennen voriges Jahr neu asphaltiert, was uns eine neue Herausforderung brachte, aber die Rennleistung zeigte eine gute Pace und auch Konstanz im ganzen Feld. Es war ein hart umkämpftes Rennen´, erklärt Tohru Ubukata von Bridgestone.

`Das Streckenlayout verlangt nach viel Motorkraft und einer guten Bremsstabilität, da die Fahrer von Geschwindigkeiten jenseits von 300 km/h abbremsen. Es ist auch eine der heißesten Strecken, auf die wir kommen, mit Asphalttemperaturen jenseits von 50 Grad Celsius.´

`Aus diesem Grund müssen wir uns den zentralen Teil des Reifens genau ansehen, da der unter viel Druck steht und die Fahrer auf der Runde sehr lange aufrecht unterwegs sind.´

Jean-Philippe Weber von Michelin ist sich auch der Anforderungen an die Reifen wegen der Hitze bewusst. Er verrät allerdings, dass es bei den Hinterrad-Konstruktionen nicht allzu große Unterschiede zum Wochenende vor zwei Wochen geben wird.

`Wir erwarten den Asphalt weniger anspruchsvoll als voriges Jahr, denn in Sepang wird viel gefahren - Rennen, Tests und andere Dinge. Die Fahrer verwenden ähnliche Hinterrad-Konstruktionen wie auf Phillip Island, allerdings andere Mischungen, die besser auf diese speziellen Bedingungen abgestimmt sind. Der Kantengrip und die Traktion sind in Sepang sehr wichtig, da es einige lange Kurven gibt. Die Reifen müssen im Rennen konstante Leistung durch diese Kurven bringen´, sagt Weber vor dem letzten Asien-Rennen von Michelin.

`Der Vorderreifen wird in Sepang definitiv mehr belastet als auf Phillip Island, da oft von hohen Geschwindigkeiten herunter gebremst wird. Daher brauchen die Fahrer am Vorderreifen eine härtere Konstruktion für dieses Rennen; etwas Ähnliches wie in Motegi und Shanghai, wo auch oft hart gebremst wird.´

Die Wahl des alleinigen Reifenherstellers für 2009 wird in Malaysia bekanntgegeben, wobei Bridgestone das einzige Unternehmen ist, das sich auch an der Ausschreibung beteiligt hat.

Tags:
MotoGP, 2008, POLINI MALAYSIAN MOTORCYCLE GRAND PRIX

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