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Aspar und Kawasaki über die Gründe des Scheiterns

Aspar und Kawasaki über die Gründe des Scheiterns

Nach einer langen Phase der Planung und des Verhandelns scheinen die Hoffnungen von Jorge Martinez `Aspar´, ein Motorrad in das 2009er-Feld der MotoGP zu bringen, am Ende zu sein.

Die Gespräche zwischen Jorge Martinez `Aspar´ und Kawasaki über eine dritte Werksmaschine des japanischen Herstellers in der nächstjährigen MotoGP-Weltmeisterschaft scheinen in eine Sackgasse gelaufen zu sein.

Aspar sagte motogp.com am Samstag: `Wir sind in eine Situation gekommen, in der Kawasaki darauf besteht, dass wir einen japanischen Fahrer, (Shinya) Nakano, auf der Maschine haben. Auch wenn ich Nakano für einen ausgezeichneten Fahrer halte, brauchen wir, mit spanischen Sponsoren, einen Fahrer aus unserem Land. Das war das größte Hindernis. Es ist schade, denn wir waren wirklich begeistert davon und wollten dieses MotoGP-Projekt für 2009 voranbringen. Wir probieren jetzt seit zwei Jahren in die MotoGP zu kommen, aber letztendlich war es nicht möglich.´

`Wir werden weiter daran arbeiten, um dann 2010 in der MotoGP zu sein. Das ist mein Hauptziel, denn in der 125er und 250er erreichen wir schon das, was wir erreichen wollten. Wir werden alles dafür geben, als Team und mit den Sponsoren, damit wir am Ende dieser Saison eine Übereinkunft mit einem Hersteller für 2010 haben.´

Kawasaki Competition Manager Michael Bartholemy schilderte seine Sicht der Dinge und versuchte, einen positiven Blickwinkel zu behalten, da er anscheinend noch nicht ganz aufgegeben hat.

Er sagte: `Ihr Sponsor ist aus Spanien und es ist schwer für sie, für einen Fahrer zu zahlen, der kein Spanier ist. Es sieht also so aus, als würde uns das Geld fehlen und wir müssen da eine große Summe finden. Ich habe direkt mit Mr. Martinez gesprochen und wir sagten, es ist schade, das Projekt aufzugeben, denn er hat 2010 einen sehr guten Fahrer, der nach oben kommt und es gibt immer noch viele positive Punkte. Er hat gesagt, er wird sein Bestes geben, vielleicht mit einem anderen Sponsor. Wir haben auch ein paar Möglichkeiten, also hoffe ich, wir haben noch eine Chance, in den nächsten Tagen das Geld zu finden.´

Über seine Pläne in den kleineren Klassen meinte Aspar: `Was 2009 betrifft, so ist klar, dass wir wieder Bautista haben werden, aber wir müssen noch über unseren zweiten 250er-Fahrer entscheiden. Die letzte Entscheidung wird davon abhängen, ob wir durch Gabor Talmacsi ein ungarisches Element an Bord haben. In der 125er haben wir bereits Verträge mit Julian Simon und Bradley Smith gemacht und wir warten noch, ob wir noch eine dritte Maschine bringen. Wir verbinden gerade alle losen Enden und ich will die Dinge nächste Woche fixieren.´

Tags:
MotoGP, 2008, POLINI MALAYSIAN MOTORCYCLE GRAND PRIX, Kawasaki Racing Team

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