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Kallio und KTM-Chefs erklären gegenseitige Dankbarkeit

Kallio und KTM-Chefs erklären gegenseitige Dankbarkeit

Der in die MotoGP wechselnde Mika Kallio und seine Red Bull KTM Manager haben sich gegenseitigen Dank ausgesprochen, bevor sie sich voneinander verabschieden.

Nach sechs Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit, die zwölf Rennsiege und 33 Podestplätze eingebracht hat, werden sich KTM-Fahrer Mika Kallio und sein Team dieses Wochenende in Valencia trennen.

Aber auch wenn der 25-jährige Finne sich in der MotoGP einem anderen Hersteller anschließt, so ist es ein Abschied unter guten Freunden.

`Mika war von den Anfängen seiner Grand-Prix-Laufbahn bei uns. Wir sind als Team nach oben gekommen und haben gemeinsam unsere ersten Siege gefeiert. Wir haben in der 125er- und 250er-Klasse um Weltmeisterschaften gekämpft und es war eine tolle und aufregende Zeit´, sagt KTM-CEO Stefan Pierer. `Mika ist ein außergewöhnliches Talent in diesem Sport und wir haben immer gesagt, wir würden ihn den ganzen Weg unterstützen, nicht nur mit unseren Maschinen, aber auch wenn er eine gute Möglichkeit gefunden hat, um in die MotoGP zu wechseln. Diese Zeit ist nun gekommen. Es wird aufregend, ihn in Zukunft fahren zu sehen und wir wünschen ihm alle nur das Beste.´

Ein Antreten in der höchsten Kategorie des Motorradsports ist der Traum jedes Fahrers, aber Kallio hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. `Die MotoGP-Klasse ist die ultimative Herausforderung und ich habe diese Chance ergriffen, nachdem ich mit meinem Team und KTM gesprochen habe und nachdem ich alle Optionen abgewogen habe. Wir haben viele Rennen gewonnen, wir waren in der 125er und 250er ernsthafte Titelanwärter und es hätte nicht mehr viel gegeben, was ich beweisen hätte können, wenn ich noch ein Jahr weitergemacht hätte´, sagt Kallio. `Ich werde mich immer an die tollen Zeiten erinnern, die wir gemeinsam hatten und an unsere frühen Erfolge, als wir das Paddock und die Fans in beiden Klassen überrascht haben.´

Der Erfolg kam schnell, nachdem sich Mika in der zweiten Hälfte der Saison 2003 in Brünn dem offiziellen KTM 125-Team angeschlossen hatte. Kallio, dreifacher Gewinner der finnischen 125er-Meisterschaft, fuhr für den österreichischen Hersteller gleich zu Platz vier, und das obwohl er im Training gestürzt war und sich einen Finger stark verletzt hatte. Einen zweiten Platz, und damit sein erstes Podium für KTM, konnte er vier Rennen später in Malaysia feiern.

In den Saisonen 2005 und 2006 war Kallio definitiv der Mann, den es in der 125er-Klasse zu schlagen galt. Er holte in dieser Zeit insgesamt sieben Siege und 21 Podestplätze und beendete beide Jahre als Zweiter in der Weltmeisterschaft. Klarerweise war Kallio auch ein entscheidender Bestandteil dafür, dass KTM den Hersteller-Titel in der 125er-Klasse holen konnte. `Es ist etwas schade, dass wir den Titel nicht gewinnen konnten, aber zwei Mal Zweiter zu werden ist auch ein gutes Ergebnis. Die Titelkämpfe waren knapp, vor allem 2005. Ich habe gute Erinnerungen an die Zeit, vor allem an meinen ersten Sieg in Portugal, als ich auf der Zielgeraden gerade einmal um acht Tausendstel gewonnen habe´, sagt der Finne.

Als Kallio 2007 in die 250er-Klasse wechselte, setzte sich die perfekte Partnerschaft von Mensch und Maschine nahtlos fort. `Natürlich musste ich viel lernen und wir waren nicht sofort konkurrenzfähig. Aber ich wusste gleich vom ersten Test in Valencia nach der Saison 2006 an, was ich zu erwarten hatte. Auch wenn meine neue Maschine durch den doppelten Hubraum und die zusätzlichen PS viel stärker war, so fühlte sie sich immer noch wie eine KTM an und sie war immer noch meine Maschine!´

Harald Bartol, Team Direktor und Konstrukteur der Maschinen, hat immer darauf bestanden, dass ein guter 125er-Fahrer nicht viel Zeit braucht, um sich an eine 250er anzupassen. Kallio war ein Beweis dafür. Er brauchte lediglich die halbe Saiso, bis zum Deutschland Grand Prix, um seinen ersten Podestplatz zu holen und das Highlight des Jahres war sein erster 250er-Sieg in Japan; sein dritter Sieg auf dem schwierigen Twin Ring Motegi in Folge. `Wir hatten dort 2005 und 2006 mit der 125er-Maschine gewonnen und dann in meinem 250er-Rookie-Jahr wieder hinzukommen und zu gewinnen, war einfach großartig´, sagt Kallio.

Kallio holte seinen zweiten 250er-Sieg beim letzten Saisonrennen in Valencia und begann die Saison 2008 mit einem Knall. Er holte vier Podestplätze und zwei Rennsiege aus den ersten vier Rennen der Saison und führte den Titelkampf bis Mitte der Saison an. Es war eine beeindruckende Leistung auf einem Motorrad, das knapp drei Jahre alt war und gegen eine Marke fuhr, die eine Entwicklungsgeschichte von mehr als zwei Jahrzehnten hat.

`Die Magie hinter unserem Erfolg ist gegenseitiges Vertrauen. Mein Team weiß, dass ich immer 100 Prozent gebe und ich weiß das auch von meinem Team. Ich weiß, dass ich mich auf die Entscheidungen des Teams verlassen kann, wenn ich auf die Strecke gehe. Und auch wenn auf einer bestimmten Strecke etwas falsch läuft, so weiß ich, dass Harald in seiner Werkstatt sitzen wird und ohne Unterlass arbeitet, bis er eine Lösung für das Problem gefunden hat. Diese Art Vertrauen ist einer der Gründe, warum ich Jahr für Jahr bei KTM weitergemacht habe. Meine Beziehung mit Harald und den anderen Ingenieuren im Team ist viel mehr als nur auf technischer Basis. Wir sind Freunde - und wir werden auch in Zukunft Freunde bleiben!´

Zur Verfügung gestellt von KTM

Tags:
250cc, 2008, GRAN PREMIO PARTS EUROPE DE LA COMUNITAT VALENCIANA, Mika Kallio, Red Bull KTM 250

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