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Melandri glaubt an positive Auswirkung des Kawasaki-Wechsels

Melandri glaubt an positive Auswirkung des Kawasaki-Wechsels

Durch seinen Wechsel von Ducati zu Kawasaki 2009 hofft Marco Melandri sein Selbstvertrauen und seine Form wiederzufinden. Er freut sich schon auf die Herausforderung der kommenden Monate.

Als der 250er-Weltmeister von 2002 und MotoGP-Vizeweltmeister von 2005 zu Beginn der Saison zu Ducati kam, sorgte Marco Melandris Wechsel für großes Interesse und die Fans erwarteten sich von dem Italiener auf der italienischen Maschine, die gerade eine Weltmeisterschaft eingefahren hatte, große Dinge.

Nachdem er in allen drei Klassen Rennen gewonnen hat, war Melandris Talent nie in Zweifel gezogen worden, aber seine Saison 2008 war dann doch ein langes Leiden, während dem der ehemalige Honda- und Yamaha-Fahrer es nicht schaffte, sich mit der Desmosedici GP8 anzufreunden.

Bei seinem letzten Rennwochenende in Valencia, bevor für ihn schließlich ein neues Kapitel bei Kawasaki beginnt, hat sich motogp.com mit dem in England beheimateten Fahrer getroffen, um seine Gedanken darüber zu hören, was in diesem Jahr falsch gelaufen ist und wie er die Dinge 2009 geraderücken will.

Über seine Probleme in diesem Jahr meinte Melandri: `Es war sehr, sehr hart für mich, denn die Erwartungen waren so hoch. Von Beginn an hatte ich ein schwieriges Gefühl mit der Maschine und es war kompliziert, die Maschine auf meinen Fahrstil abzustimmen. Ducati konnte die Maschine nicht auf mich anpassen, denn Casey hat sie wirklich gemocht und jedes Mal, wenn ich mehr pushen wollte, hatte ich einen dummen Sturz.´

`Wenn man sein Selbstvertrauen verliert, ist es sehr schwer´, fuhr er fort. `Ich hatte keinen Spaß und genoss es nicht, die Maschine zu fahren, also war es eine lange, lange Saison.´

Danach gefragt, ob die technischen Verbesserungen an der Desmosedici Mitte der Saison bei ihm einen Unterschied gemacht hätten, meinte Melandri: `Nach Barcelona hatten wir ein neues Traktionskontroll-System und die Maschine war etwas besser, aber für mich war es noch schwerer, denn Sete Gibernau begann mit meinem Team zu fahren (zu testen) und ich wusste nicht, ob ich beim nächsten Mal noch dabei sein würde. Also war die Situation für jemanden in meiner Position nicht die beste und ich denke, es wurde dadurch etwas schwerer, die Maschine zu fahren.´

Trotz seiner Probleme 2008 blickt Melandri weiter positiv nach vorne und ist begeistert über die Möglichkeit, mit Kawasaki wieder zurückzukommen. `Es wird eine sehr harte Herausforderung, aber es ist schön, denn jeder denkt, ich habe eine falsche Wahl getroffen und ich will einfach nur meinem Gefühl und meinem Instinkt folgen´, erklärte er. `Ich denke, Kawasaki braucht einen guten Fahrer, um die Maschine zu entwickeln und ich denke, ich brauche ein gutes Werk, um die Maschine nach meinem Fahrstil zu entwickeln.´

Dass er nun etwas mehr Druck hat, nach dieser schwachen Saison Leistung zu bringen, konnte Melandri nicht verneinen und erklärte: `Ich bin noch jung, denn ich bin 26, aber ich darf nicht wieder einen Fehler machen und die Maschine nur für mich ändern. Ich bin aber recht zuversichtlich, denn ich denke, ich kann eine gute Garage finden. Wenn ich Spaß habe und mein Selbstvertrauen finde, dann können wir arbeiten und uns verbessern.´

Tags:
MotoGP, 2008, GRAN PREMIO PARTS EUROPE DE LA COMUNITAT VALENCIANA, Marco Melandri

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