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Kallio fühlte sich bei erster Desmosedici-Ausfahrt wohl

Kallio fühlte sich bei erster Desmosedici-Ausfahrt wohl

Nachdem er zu Beginn dieser Woche von einer 250er- auf eine 800er-Maschine gewechselt hat, fühlte sich Mika Kallio in Valencia sofort wohl auf seiner Ducati.

Am Saison-Ende ist er von der Vierterlliter-Klasse in die MotoGP gewechselt, nachdem er zuvor sieben Jahre in den kleineren Klassen verbracht hat. Am Montag und Dienstag bekam Mika Kallio dann auch seine ersten Eindrücke auf dem Ducati 800cc-Prototypen, als es im Trockenen und Nassen an den ersten Wintertest in Valencia ging.

Seine erste volle Saison war Kallio 2002 auf einer Honda gefahren, danach verbrachte er sechs Jahre bei KTM - vier in der 125er und die letzten beiden in der 250er - und ist nun gespannt auf das nächste Kapitel seiner Karriere, da er von der Satelliten-Ducati-Mannschaft Alice Team seine große Chance bekommen hat.

Der Finne sagte diese Woche, dass er den Wechsel als weniger schwierig erlebt hatte als jenen von der 125er- in die 250er-Klasse bei den Wintertests zwischen 2006 und 2007. Am Montag war er in den Zeitenlisten 15., zwei Sekunden hinter Bestzeit-Halter Casey Stoner, aber schneller als sein neuer Alice-Teamkollege Niccolo Canepa, der die 800cc Desmosedici bereits bei mehreren Gelegenheiten getestet hat.

Im Regen am Dienstag war Kallio Fünfter in einer Gruppe von sieben MotoGP-Fahrern, war es bei den schwierigen Bedingungen aber ruhig angegangen.

Über die Erfahrung, endlich auf einer Maschine der Königsklasse zu sitzen, sagte Kallio: `Das war ein Traum, der wahr wurde. Ich war das erste Mal auf einer MotoGP-Maschine und das Gefühl war immer gut. Es gab keine Probleme, wir mussten nur die Runden fahren und ein Gefühl für die Maschine finden. Alles lief recht gut, die Rundenzeiten waren OK.´

Auch wenn Kallio zugab, dass Ducati ihm eine etwas weniger kräftige Version der Desmosedici gegeben hatte, um seine Eingewöhnung auf der Maschine zu erleichtern, so war er dennoch zufrieden damit, wie einfach ihm seine ersten Ausfahrten gefallen waren und meinte: `Ich war ein wenig überrascht, wie geschmeidig der Motor war.´

`Ich hatte eine etwas aggressivere Maschine erwartet, aber die Kraft war etwas reduziert und obwohl ich mir sicher bin, dass es etwas schwieriger werden könnte, wenn die volle Kraft voll da ist, so ist mein erster Eindruck, dass die Maschine recht einfach zu handhaben ist. Die Richtungswechsel waren im Vergleich zur 250er sehr schnell und die Maschine ist viel schwerer, aber das konnte man nicht fühlen.´

Der nächste Schritt in Kallios MotoGP-Vorbereitung wird der Test Ende November in Jerez in Südspanien sein, wo der vorläufige Plan für ihn vorsieht, von der Desmosedici GP8, die er diese Woche verwendet hat, auf die GP9 zu wechseln.

In einer Zusammenfassung des Tests diese Woche erklärte Alice Team Technikdirektor Fabiano Sterlacchini: `Die zwei Tage waren wichtig für uns. Unsere zwei jungen Fahrer, Mika und Niccolo, hatten die Möglichkeit, die Charakteristika der Maschinen und die Arbeitsmethoden in unserem Team kennenzulernen. Für Mika war es das erste Mal auf einer MotoGP-Maschine und deswegen musste er jedes Detail verstehen. Beide haben wirklich gut gearbeitet und konnten uns nach jedem Run wichtige Informationen geben. Ich bin sehr glücklich, es scheint, als ob alles auf bestmöglichem Wege begonnen hat.´

Tags:
MotoGP, 2008, Mika Kallio, Alice Team

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