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Melandri und Hopkins verabschieden Fanali

Melandri und Hopkins verabschieden Fanali

Eine der erfahrensten Personen in der MotoGP, Fiorenzo Fanali, ist am Sonntag nach über 40 Jahren in der Weltmeisterschaft in den Ruhestand gegangen.

Marco Melandri und John Hopkins waren zwei jener Piloten, die erst in jüngster Zeit mit Fiorenzo Fanali in seiner langen Karriere gearbeitet haben. Als er sich am Sonntag aus dem Grand-Prix-Sport zurückzog, dankten ihm die beiden beim Gran Premio Parts Europe de la Comunitat Valenciana.

In einer Laufbahn, die mehr als 40 Jahre umspannt hat, arbeitete er für Werke wie MV Agusta, Cagiva, Yamaha und Kawasaki. Fanali baute sich in der Zeit ein immenses Wissen über den Sport auf und arbeitete mit großen Namen wie Eddie Lawson, Randy Mamola, John Kocinski und Max Biaggi.

In seiner letzten Rolle als Crewchief von John Hopkins half Fanali dem Amerikaner 2008 bei seiner Anpassung an die Kawasaki Mannschaft. Allerdings machten Verletzungen und eine nicht voll konkurrenzfähige Ninja ZX-RR die einjährige Zusammenarbeit hin und wieder etwas schwierig.

Hopkins ist allerdings voll der Anerkennung für die Arbeit, die Fanali in seinem letzten Jahr in der MotoGP geleistet hat. Er sagte: `Es ist schade, ihn gehen zu sehen, aber er will mehr Zeit mit seiner Familie verbringen. Das wird traurig, denn er ist ein toller Kerl und ich habe es wirklich genossen, dieses Jahr mit ihm zu arbeiten. Auch wenn wir mit der Konkurrenzfähigkeit der Maschine Probleme hatten, war es toll, mit Fio zu arbeiten, da er definitiv probiert hat, das Bestmögliche aus der Maschine zu holen.´

`Ich habe viel von ihm gelernt´, fuhr Hopkins fort. `Man versucht immer, so viel Erfahrung und Wissen wie möglich aus den Leuten zu holen und Fio war dafür großartig. Er war so langte dabei und es war ein echtes Vergnügen, mit ihm zu arbeiten.´

Melandri richtete seinerseits ein paar für ihn bedeutende Abschiedsworte an Fanali und erklärte: `Fiorenzo ist wohl der beste Lehrer, den ich in meinem Leben hatte. Als ich mit Yamaha in die MotoGP kam, hat er mir viele, viele Dinge beigebracht. Es war nicht leicht, denn die Maschine war schwierig und ich hatte Verletzungen. Er stand mir aber immer nahe und hat nie aufgegeben. Er hat mir viel beigebracht, sowohl technisch als auch für das Leben.´

Der Italiener, der gerade von Ducati zu Kawasaki gewechselt ist, fügte noch an: `Ich werde etwas traurig sein, denn ich werde in die Garage kommen, in der er war. Aber ich freue mich auch, denn er hatte eine schöne und lange Karriere und jetzt kann er sein Familienleben genießen.´

Tags:
MotoGP, 2008, GRAN PREMIO PARTS EUROPE DE LA COMUNITAT VALENCIANA

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