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Mamola: `Gibernau könnte der Schlüssel zum Erfolg für Ducati und Hayden werden´

Mamola: `Gibernau könnte der Schlüssel zum Erfolg für Ducati und Hayden werden´

Ex-WM-Star Randy Mamola glaubt, dass Sete Gibernau der Schlüssel zu Erfolgen von Nicky Hayden bei Ducati werden könnte.

Randy Mamola erwartet einen harten Winter voller Anpassungen für Nicky Hayden. Das Kentucky Kid bereitet sich auf seine erste Saison mit Ducati vor. Die meisten Experten gehen jedoch davon aus, dass seine Eingewöhnung ohne Probleme verlaufen wird.

Beim kurzen Post-Valencia-Test zeigte Hayden gute Anzeichen und vernünftige Rundenzeiten im Nassen und Trockenen. Mamola ist sich aber sicher, dass ein langer, steiniger Weg vor seinem Landsmann liegt, um sich an die neue Maschine zu gewöhnen.

`Viele Leute sagen, dass sein Fahrstil der Ducati liegt, weil er ein unruhiges Bike mag´, sagte Mamola in seiner Alpinestars Kolumne. `Alle schienen zu glauben, dass er auf das Motorrad springt und sofort schnell fährt, aber ich persönlich glaube, dass er einige Dinge verändern muss. Nickys erster Kommentar war: `Was auch immer sie Casey (Stoner) bezahlen, es ist nicht genug.´ Er weiß, dass es nicht einfach ist und viel Arbeit auf ihn wartet.´

Als regelmäßiger Paddockgast weiß Mamola viel über das italienische Werk, für das er die VIP-Gäste auf der Ducati Zweisitzermaschine MotoGP2 herumfährt. Das Motorrad liegt nur wenige Sekunden hinter den Rundenzeiten der 800er MotoGP-Prototypen zurück.

`Die Desmosedici funktioniert so: man muss so früh wie möglich Vollgas erreichen und die Elektronik den Rest machen lassen´, erklärt Mamola. `Das ist aber einfacher gesagt als getan. Bislang hat das nur Casey konstant geschafft. Die letzte Kurve in Valencia ist das beste Beispiel dafür. Im Laufe des Wochenendes sah jeder Nicky in dieser Linkskurve mit der Honda angasen, das konnte er am Montag danach mit der Ducati nicht, da sie das nicht zulässt. Sie hat ein viel schmaleres Leistungsband.´

Der Ex-Fahrer, der viermal Zweiter in der 500er Kategorie wurde, glaubt, dass Teamwork der entscheidende Faktor für Ducati 2009 werden wird. Nur so könnten vier neue Fahrer einen ähnlichen Speed erreichen wie der Weltmeister von 2007, Casey Stoner.

Der 49-jährige Mamola baut deshalb auf die Erfahrung von Rückkehrer Sete Gibernau, die auf der Suche nach Konkurrenzfähigkeit ein Schlüsselfaktor sein könnte. `Ducati steht in der Pflicht, alle Motorräder einfacher fahrbar zu machen. Ansonsten werden bei ihnen im nächsten Jahr vier statt drei Fahrern Probleme haben. Für Niccolo Canepa sind fast alle Strecken neu und Mika Kallio ist ebenfalls ein MotoGP-Rookie. Also wird das Feedback von Sete Gibernau extrem wichtig sein, um das Motorrad an die verschiedenen Fahrstile anzupassen.´

Auch die Harmonie in Haydens neuer Boxencrew könnte für den Amerikaner zum Sprungbrett in Richtung Erfolg werden. `Das Gute für Nicky ist, dass er mit seinem neuen Teamkollegen sehr gut zurechtzukommen scheint. Casey und Nicky sind beide gute Jungs mit einem ähnlichen Hintergrund - und sie sprechen die gleiche Sprache. Wortwörtlich und bei ihrer Rennauffassung.´

Tags:
MotoGP, 2008, Nicky Hayden, Ducati Marlboro Team

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