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Rossi: So lernte ich zu verlieren und mein Motorrad zu lieben

Rossi: So lernte ich zu verlieren und mein Motorrad zu lieben

Der MotoGP-Weltmeister von 2008, Valentino Rossi, erklärt, wie Enttäuschungen und Veränderungen ihn antrieben, den Titel zurückzuerobern.

Nach den Enttäuschungen von 2006 und 2007 schlug Valentino Rossi 2008 zurück. Der MotoGP-Weltmeister brach den Rekord für die meisten Punkte am Ende einer Saison und nutzte seine schlechten Erfahrungen der vorangegangenen beiden Jahre, um sich wieder auf den Thron zu setzen.

`Ich habe in diesen beiden Jahren das Verlieren gelernt, was sehr wichtig ist, da jeder hin und wieder verliert. Wenn man verliert, sind die Art und Weise und der Charakter wichtig, da sie entscheidend sind, wenn man wieder gewinnen möchte´, sagte der Italiener rückblickend auf seine MotoGP-Saison.

`Es gibt viele verschiedene Schlüssel zu meinem Erfolg 2008. Zum einen war die physische und mentale Vorbereitung sehr wichtig. Ich versuchte alle Probleme in meinem Umfeld eines nach dem anderen zu eliminieren, um beim ersten Rennen voll auf mein Ziel konzentriert zu sein´, so Rossi, der eines der besagten Probleme mit einem Wechsel des Reifenherstellers beheben wollte.

`Ich bin mit meiner Arbeit mit dem Team sehr zufrieden, gerade als Bridgestone zu Beginn des Jahres einige Probleme hatte. Es lastete viel Druck auf mir, da Michelin zu Anfang tolle Arbeit leistete und alle sagten, dass ich mit dem Reifenwechsel einen Fehler gemacht hätte.´

`Der Wechsel motivierte mich zusätzlich, aber der Start war schwierig. Wir mussten das Setup verändern und ich musste auch meinen Fahrstil anpassen.´

Jetzt fühlt sich `der Doctor´ viel wohler auf seinem Motorrad, obwohl er radikale Änderungen vornehmen musste, um sich an die neuen Reifen anzupassen. Auch die Formverbesserung von Yamaha spielte dem nun mehr sechsfachen MotoGP-Weltmeister in die Karten und steht weit oben in seiner Gunst.

`Im letzten Jahr war unser Motorrad sehr langsam, es lag nicht nur an den Reifen. Ich bemerkte einen großen Sprung und Yamaha hat viel Energie investiert, um die M1 zu verbessern. Ich habe gespürt, dass die Japaner bei jedem Tests sehr stark gearbeitet haben und das wollte ich noch überbieten´, erklärte er.

Derzeit setzt Yamaha die Arbeit am 2009er Motorrad fort, aber auch Rossis Rivalen greifen an. Die Top-5 machten dem MotoGP-König das Leben in den letzten Rennen schwer und er erwartet, dass es auch im nächsten Jahr so weitergehen wird.

`Ich erwarte Stoner ganz stark, denn das war er schon 2007. Ich mag Pedrosa, er fährt immer sehr gut, also glaube ich, dass auch er sehr stark sein wird. Lorenzo kam mit zwei 250er Titeln in die MotoGP und war auf Anhieb stark. Er ist ein großes Talent. Das gilt auch für Dovizioso. Er ist sehr stark und war auf einem Motorrad gut, das in diesem Jahr etwas langsamer war als das Werksmotorrad. Zukünftig wird er ein starker Gegner sein.´

Tags:
MotoGP, 2008, Valentino Rossi, Fiat Yamaha Team

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