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Suzuki macht sich auf nach Australien

Suzuki macht sich auf nach Australien

Loris Capirossi und Chris Vermeulen beginnen am Mittwoch einen dreitägigen Test auf Phillip Island.

Nachdem man sich dagegen entschieden hat, mit dem Großteil der MotoGP-Konkurrenz in Jerez zu testen, wird Rizla Suzuki die Entwicklung der GSV-R für 2009 diese Woche auf der Strecke von Phillip Island in Australien fortführen. Loris Capirossi und Chris Vermeulen bekommen dabei ab Mittwoch an drei Testtagen Unterstützung von Testfahrer Nobuatsu Aoki. Es wird die letzte Fahrgelegenheit in diesem Jahr sein.

Abgesehen davon, dass die Strecke eine etwas kürzere Anreise von Chris Vermeulen verlangt, wurde die Strecke diese Woche vor allem wegen ihrer einzigartigen Ansprüche an die 800er-Maschinen ausgewählt. Das Team will die Probleme ausräumen, die man im vergangenen Oktober am Renntag `Down Under´ erlebt hat. Ganz besonderes Augenmerk wird dabei auf die Motorleistung und die Verbesserung des Grips am Heck gelegt werden.

`Das wird ein sehr wichtiger Test für uns, da wir sehen werden, wo wir momentan für nächstes Jahr stehen. Suzuki hat seit dem letzten Test in Valencia wirklich hart gearbeitet und wir werden viele neue Teile auf Phillip Island zum Ausprobieren haben´, sagt Capirossi, der vorige Woche bei Windkanal-Tests in Japan war, um Suzuki bei der Suche nach besserer Aerodynamik zu helfen.

`Wir müssen das Meiste aus diesen drei Tagen holen, da wir im Winter nicht viele Tests haben. Es wird auch guttun, Nobu dort zu haben, der uns zusätzliche Info bringt und alle neuen Teile testen kann, um ihre Haltbarkeit und Leistung zu prüfen.´

Vermeulen fügt hinzu: `Das ist erst der zweite Test, seitdem das Reifenmonopol eingeführt wurde, also wird es interessant, zu sehen, wie die neue Mischung, die wir nun verwenden müssen, auf einer Strecke abschneidet, die immer hart zu den Reifen ist. Wir hatten einige Probleme auf Phillip Island, aber wenn wir etwas finden, das dort gut funktioniert, dann wird es auf anderen Strecken fast sicher noch besser funktionieren.´

`Es fühlt sich lange her an, seit wir zum letzten Mal die Maschine getestet haben und es wird interessant, die ganzen neuen Teile zu sehen, die uns das Werk zum Probieren mitbringt - hoffentlich werden sie ein großer Schritt in die richtige Richtung.´

Während die Einsatzfahrer die generelle Arbeit verrichten werden, wird Aoki bei der Überprüfung der neuen Chassis- und Motorteile aushelfen.

Bei Suzukis Ausflug nach Australien wird auch Kawasaki auf der Strecke mitmischen, das ähnliche Gründe hat, um nach Phillip Island zu fahren.

Tags:
MotoGP, 2008, Chris Vermeulen, Loris Capirossi, Rizla Suzuki MotoGP

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