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Alte Verletzungen behindern Hopkins am ersten Tag auf Phillip Island

Alte Verletzungen behindern Hopkins am ersten Tag auf Phillip Island

Kawasaki beginnt die Testfahrten in Australien mit Hopkins, Melandri und Jacque.

Der erste Test-Tag für Kawasaki auf Phillip Island war ein unangenehmer für John Hopkins, da der Anglo-Amerikaner weiter mit den Schmerzen zu kämpfen hatte, die ihm die Verletzungen der Saison 2008 bereiten. Hopkins, dessen Sturz in Australien zu Beginn des Jahres nur der Auftakt einer schwierigen Saison war, empfand die intensive Testarbeit am Mittwoch durchaus als belastend.

76 Runden - die schnellste fuhr er in 1:33.3 - zollten beim 25-Jährigen ihren Tribut, vor allem bei seinem linken Knie und dem Knöchel, den er sich in Assen im Juni gebrochen hatte. ` Jedes Mal, wenn ich den Gang wechsle, reiben die Bänder in meinem Knöchel über die Metalplatte, die zum Fixieren der Knochen eingesetzt wurde und dadurch schwillt der Knöchel stark an. Mein Knie sperrte sich auch immer wieder, vor allem in den Linkskurven, also bin ich in keiner tollen physischen Verfassung´, gab Hopkins zu.

Nichtsdestotrotz hat er keine Pläne, den Test sausen zu lassen - vor allem auch weil er gute Fortschritte mit seinem neuen Crewchief Naoya Kaneko gemacht hat.

`Wir kommunizieren sehr gut miteinander und wir haben definitiv einige Fortschritte an der Maschine gemacht. Naoya ist bei seinem Zugang sehr methodisch, aber er hat auch eine frische Art, auf Probleme zu schauen und deswegen haben wir schon große Schritte nach vorne gemacht. Jetzt brauche ich einfach mehr Zeit auf der Strecke - soweit es die Verletzungen zulassen.´

Sein neuer Teamkollege Marco Melandri unterbot Hopkins´ Zeit und fuhr eine 1:32.5, womit er seine besten Runde im Rennen vorigen Monat einstellte. Der Italiener war weiter damit beschäftigt, die Ninja ZX-RR an seinen Fahrstil anzupassen, obwohl ein Mangel an Gefühl bei der Front ein andauerndes Problem während seiner 93 Runden auf der Strecke von Phillip Island waren.

Der schnellste Fahrer des `Team Green´ an diesem Tag war Testpilot Olivier Jacque - und das genau an jenem Ort, an dem er im Jahr 2000 seinen 250er-Titel holte. Der Franzose war der einzige Fahrer, der das neue Kawasaki-Chassis und auch das neue Elektronik-Paket ausführte, das entworfen wurde, um die Kraftentwicklung zu verbessern. Er fuhr seine schnellste Runde in 1:32.4 Minuten. Er beschrieb das aktuelle Potential des Chassis bei 80 Prozent und hatte das Ziel, es durch noch mehr Zeit bei der Setup-Arbeit auf 100 Prozent zu bringen. Jacques Input diese Woche wird die Basis für die Entwicklung der 2009er-Ninja in Japan formen.

Tags:
MotoGP, 2008, Marco Melandri, Kawasaki Racing Team

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